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Das bringt der Tag Neustart im Bahnverkehr nach Blitzschlag

Verkehr rollt wieder an +++ Mainschiff rammt Kaimauer in Frankfurt +++ Prozess um tödliche Geisterfahrt +++ Alles, was heute in Hessen wichtig wird, erfahren Sie hier.

S-Bahn
S-Bahn-Verkehr in Frankfurt. Foto: peter-juelich.com

Guten Morgen aus Frankfurt!

Nach einem Blitzeinschlag im Stellwerk Neu-Isenburg (Kreis Offenbach) sind die Probleme im Bahnverkehr behoben. „Die Techniker waren erfolgreich. Der Verkehr läuft am Morgen wieder an“, sagte eine Sprecherin der Deutschen Bahn am Dienstag. Der Blitz hatte das Stellwerk am Montagabend getroffen. S-Bahnen und Regionalbahnen wurden umgeleitet. Es gab Verspätungen rund um Langen, Neu-Isenburg und Frankfurt.

Aus Sicherheitsgründen schaltet sich bei einem Blitzeinschlag „alles auf Rot“. Fachleute mussten die Steuerung überprüfen und sicher wieder hochfahren. 

Schiff rammt Ufer

Einsatz in Sachsenhausen:  In dem Frankfurter Stadtteil ist am Morgen auf dem Main ein Schiff gegen eine Kaimauer geprallt . Der Schubverband wurde dabei am Bug beschädigt, wie die Feuerwehr gegen 6.30 Uhr mitteilte.

Inzwischen konnte die Feuerwehr ihren Einsatz beenden, verletzt wurde niemand. Die Wasserschutzpolizei sichert die Unfallstelle, das zuständige Wasser- und Schifffahrtsamt hat die Ermittlungen zur Ursache der Havarie aufgenommen.

Übergriffe auf Passanten

Nach mehreren wahllosen Übergriffen auf Passanten in der Fußgänger-Unterführung an der Frankfurter Hauptwache steht von heute an ein 50 Jahre alter Mann vor dem Landgericht Frankfurt. In einem Fall soll er sein Opfer mit den Worten „Ich schlitze Dich auf“ bedroht haben, in einem anderen Fall soll er einem Mann eine abgebrochene Bierflasche in den Rücken gedrückt haben. Die Strafkammer hat zunächst zwei Verhandlungstage vorgesehen. Zur Debatte steht auch die Einweisung des Mannes in ein psychiatrisches Krankenhaus.

Prozess um tödliche Geisterfahrt

Im Prozess um drei Justizbeamte und eine tödliche Geisterfahrt werden die Plädoyers erwartet. Bei der Verhandlung vor dem Landgericht Limburg soll am heutigen Dienstag zunächst der Vertreter der Staatsanwalt mit seinem Schlussvortrag beginnen. Die drei Angeklagten stehen wegen fahrlässiger Tötung vor Gericht. Sie sollen im Januar 2015 einem Häftling aus der Justizvollzugsanstalt Diez in Rheinland-Pfalz Freigang gewährt haben.

Der Mann stieg dann ohne Führerschein in ein Auto und raste der Polizei bei einer Kontrolle davon - gegen die Fahrtrichtung. Auf einer Bundesstraße bei Limburg kollidierte er mit einem anderen Wagen, dessen Fahrerin starb. Der Geisterfahrer war deswegen bereits im Dezember 2015 wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden.

(Mit Material von dpa)

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