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Das bringt der Tag Neues vom Kaiserlei

Stadt informiert zu Arbeiten am Offenbacher Nadelöhr +++ WM-Fans fiebern im Waldstadion +++ Entscheidung: Steuergeld für Rechtsextreme? +++ Alles, was heute in Hessen wichtig wird, erfahren Sie hier im Überblick.

Bauarbeiten am Kaiserlei
Das Nadelöhr wird bis 2019 umgebaut. Foto: Fabian Sommer (dpa)

Guten Morgen aus Frankfurt!

Zunächst geht unser Blick nach Offenbach: Dort informiert die Stadt heute bei einer Baustellenbegehung über den aktuellen Stand der Arbeiten am Kaiserlei-Kreisel kurz vor der Stadtgrenze zu Frankfurt. Das fast 250 Meter große Rondell, lange Zeit der größte Verkehrskreisel Deutschlands, soll Platz für zwei Kreuzungen machen. Das Projekt ist bereits teurer und langwieriger geworden als zunächst geplant. Stand jetzt soll der Bau Mitte 2020 abgeschlossen sein.

Der Umbau soll an der Schnittstelle zwischen Frankfurt und Offenbach für mehr Sicherheit im bisher unfallträchtigen Nadelöhr geschaffen werden. Wenn die Bauarbeiten abgeschlossen sind, sollen dort 94.000 Autos staufrei durchfahren können. Bislang sind es täglich rund 70.000 Fahrzeuge. Bund, Land und Kommunen investieren nach jetzigem Stand 41 Millionen Euro. 

Hessen im Fußball-Fieber

Nach dem Krimi bei der Fußball-WM gegen Schweden hoffen die Fans der deutschen Nationalelf am (heutigen) Mittwoch auf einen Erfolg gegen Südkorea. Beim nach Angaben der Organisatoren größten hessischen Public Viewing im Frankfurter Waldstadion (Spielbeginn: 16 Uhr) werden wieder Tausende Daumen gedrückt, damit der Einzug ins Achtelfinale klappt. Bis zu 50.000 Zuschauer können das dritte Vorrundenspiel der deutschen Mannschaft auf einer rund 400 Quadratmeter großen Videowand anschauen.

In der Arena im Stadtwald trägt normalerweise Eintracht Frankfurt seine Heimspiele aus. Gegen Schweden zählte Veranstalter Hit Radio FFH rund 18 000 Zuschauer, gegen Mexiko waren es etwa 15.000.

Muss Büdingen für die rechtsextreme NPD zahlen?

Das Bundesverwaltungsgericht verhandelt heute über die Rechtmäßigkeit der Streichung von Fraktionsgeldern für die rechtsextreme NPD. Die hessische Kleinstadt Büdingen hatte 2017 verfügt, „Fraktionen aus Vertretern erkennbar verfassungsfeindlicher Parteien“ die Zuwendungen zu streichen. Es können nicht sein, dass ein Staat eine Partei finanziere, die den Staat erschüttern wolle, argumentierte die Stadt.

Die NPD klagte dagegen und bekam vor dem Hessischen Verwaltungsgerichtshof Recht. Die geänderte Entschädigungssatzung Büdingens sei unwirksam, weil sie gegen den Gleichheitsgrundsatz verstoße. Über die Revision gegen dieses Urteil wird nun in Leipzig verhandelt. Mit einer Entscheidung der Bundesverwaltungsrichter wird noch im Laufe des Tages gerechnet. (mit Material von dpa)

Hinweis: Der Abschnitt zum Kaiserlei-Umbau wurde mit den aktuellen Zahlen zu den Kosten und zum Zeitpunkt der geplanten Fertigstellung versehen.

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