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Das bringt der Tag Kläger wollen Rundfunkgebühr mit Bargeld zahlen

Streit um Rundfunkbeiträge am Verwaltungsgerichtshof +++ Mann nach Bauchschuss weiter in Lebensgefahr +++ Wiesbadener Staatstheater stellt sein Programm vor +++ Alles, was am Dienstag in Hessen wichtig wird, erfahren Sie hier:

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Darf man die Gebühr für den Rundfunkbeitrag auch mit Bargeld begleichen? Dafür ziehen zwei Kläger vor Gericht. Foto: imago

Guten Morgen aus Frankfurt!

Die rührende Geschichte einer Schäferhündin bewegt Hessen. „Rapunzel“ lief vor Monaten aus Frankfurt weg und wurde nun verletzt in der Schweiz gefunden. Die ganze Geschichte lesen Sie hier. Was sonst noch passiert:

Über die Barzahlung von Rundfunkbeiträgen entscheidet am (heutigen) Dienstag der Hessische Verwaltungsgerichtshof in Kassel (10.30 Uhr). Dort streiten gleich zwei Kläger aus Frankfurt und Hofheim mit dem Hessischen Rundfunk als Gläubiger, ob die Möglichkeit einer Barzahlung gegeben sein muss. Ein Kläger ist der Frankfurter Journalist und Autor Norbert Häring, der nach eigener Aussage für den Erhalt von Bargeld als Zahlungsmittel kämpft.

Häring war 2016 vor dem Verwaltungsgericht Frankfurt zunächst gescheitert. Eine Rundfunkanstalt sei nicht verpflichtet, Barzahlungen entgegenzunehmen, entschieden die Richter damals. Für die Berufung vor dem Verwaltungsgerichtshof hofft Häring auf ein anderes Urteil. Die Rechtslage könne nicht klar sein, wenn bundesweit bei ähnlichen Fällen jedes Verwaltungsgericht einen anderen Grund anführe, Klagen auf Barzahlung abzuweisen, erklärt er. (Az. 10 A 116/17 und 10 A 2929/16)

Lebensgefahr nach Schuss in den Bauch

Der angeschossene 24-Jährige aus dem nordhessischen Sontra schwebt weiterhin in Lebensgefahr. Das teilte ein Sprecher der Polizei Kassel am Dienstagmorgen auf Anfrage mit. Am Sonntag war es auf offener Straße zu einem Streit zwischen dem 24-Jährigen und einem 44-jährigen Mann aus Göttingen gekommen. Dieser zog plötzlich eine Waffe und schoss mehrmals. Das Opfer wurde in den Bauch getroffen und musste im Krankenhaus in Eschwege operiert werden. Der mutmaßliche Schütze floh zunächst mit einem Auto, wurde dann aber in der Nacht zu Montag in Nordrhein-Westfalen festgenommen. Das Motiv dürfte nach ersten Ermittlungen in familiären Streitigkeiten liegen, hieß es.

Programm der Maifestspiele

Das hessische Staatstheater in Wiesbaden will am (heutigen) Dienstag (11.00 Uhr) das Programm der Internationalen Maifestspiele vorstellen. Intendant Uwe Eric Laufenberg hatte bereits angekündigt, dass in diesem Jahr zum Auftakt am 30. April die Oper „Ein Maskenball“ von Giuseppe Verdi erklingen soll. Die Festspiele dauern bis Ende Mai an.

Im vergangenen Jahr hatten rund 24 000 Zuschauer das Festival besucht, wie aus einer Bilanz des Intendanten hervorgeht. Die Auslastung habe bei knapp 89 Prozent gelegen. Publikumsmagnet der Maifestspiele 2017 waren die zwei kompletten Opernzyklen von Richard Wagners „Der Ring des Nibelungen“ gewesen.

Die Stadt Wiesbaden hatte 2017 rund 553.000 Euro und das Land 76.000 Euro zu den Festspielen beigesteuert. Dazu kommen 120.000 Euro vom Förderverein. (mit Material von dpa)

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