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Das bringt der Tag Jungbulle tötet 45-Jährigen

Feuer auf Mülldeponie gelöscht +++ Entscheidung im Streit um antike Bronze-Skulptur +++ FSME-Erkrankungen auf dem Vormarsch +++ Alles, was heute in Hessen wichtig wird, erfahren Sie hier.

Jungbulle auf einer Weide
Ein Jungbulle auf einer Weide (Symbolfoto). Foto: imago stock&people

Guten Morgen aus Frankfurt!

Ein Jungbulle hat auf einer Weide in Mittelhessen einen 45 Jahre alten Mann angegriffen und getötet. Wie die Polizei mitteilte, wollte der Mann das Tier am Donnerstagabend versorgen, als er plötzlich attackiert wurde. Der 45-Jährige erlitt so schwere Verletzungen, dass er noch auf der eingezäunten Weide in Hadamar (Kreis Limburg-Weilburg) starb. Der Bulle wurde erschossen.

Feuer in Büttelborn gelöscht

Der Brand auf einer Mülldeponie im Kreis Groß-Gerau ist inzwischen unter Kontrolle. Letzte Glutnester wurden am Freitag von der Feuerwehr gelöscht. Auf dem Gelände bei Büttelborn war am Donnerstag ein Teil eines Müllberges in Flammen aufgegangen. Die Anwohner wurden wegen der Rauchentwicklung aufgefordert, in ihren Häusern zu bleiben.

Skulptur aus der Römerzeit

Im Streit um den Wert eines Pferdekopfes aus der Römerzeit will das Landgericht Limburg am heutigen Freitag eine Entscheidung verkünden. Bislang konnten sich das Land Hessen und ein Landwirt aus Lahnau (Lahn-Dill-Kreis), auf dessen Grundstück die antike Bronze-Skulptur gefunden worden war, nicht auf eine Summe einigen.

Der Kopf ging nach der Entdeckung im Jahr 2009 in den Besitz des Landes über, dem Mann steht nach der damaligen Rechtslage die Hälfte des Wertes als Entschädigung zu. Eine vom Gericht beauftragte Gutachterin geht davon aus, dass die Skulptur 1,6 Millionen Euro wert ist.

Archäologen hatten den Kopf im August 2009 ausgegraben. Er war Teil eines Reiterstandbilds, das wohl Kaiser Augustus (63 v. bis 14 n. Christus) darstellte. Die Entdeckung des antiken Stückes galt als Sensation.

FSME-Erkrankungen durch Zecken

Schon im Sommer gibt es in Hessen fast so viele FSME-Fälle wie sonst im ganzen Jahr. Die Viruserkrankung wird durch Zecken übertragen. Nach Angaben des hessischen Sozialministeriums wurden bis zum 24. Juli 18 Fälle gemeldet. Im gesamten Jahr 2017 waren es 20, im Jahr davor 21 Fälle. Dennoch ist nach Ansicht des Ministeriums grundsätzlich bis heute kein signifikanter Anstieg der FSME-Meldungen zu verzeichnen.

FSME steht für Frühsommer-Meningo-Enzephalitis. Die Krankheit äußert sich mit grippeähnlichen Symptomen, sie kann zu Entzündungen im Gehirn führen. Gegen FSME kann man sich vorbeugend impfen lassen. Häufiger als FSME kommt die ebenfalls von Zecken übertragene Borreliose vor. Hierfür gibt es in Hessen aber keine Meldepflicht. Generell steigt mit dem heißen Sommerwetter das Risiko eines Zeckenstichs.

(mit Material von dpa)

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