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Das bringt der Tag Hier blitzt es besonders häufig

Hessen weit vorn in der Blitz-Statistik +++ Angriff auf Sanitäter vor Gericht +++ BGH entscheidet nach Lufthansa-Klage über Kosten von Sky Marshals +++ Alles, was heute in Hessen wichtig wird, erfahren Sie hier.

Gewitter  von Frankfurt aus gesehen
Blitze während eines Gewitters, von Frankfurt aus gesehen. Foto: Rolf Oeser

Guten Morgen aus Frankfurt!

Zwei hessische Landkreise liegen bei der Anzahl der Blitzeinschläge im vergangenen Jahr ganz weit vorn. Im Main-Taunus-Kreis sowie im Kreis Gießen schlugen 2017 so viele Blitze ein wie sonst fast nirgendwo in Deutschland, wie aus einer Auswertung des Blitz-Informationsdienstes von Siemens hervorgeht.

3,47 Blitzeinschläge pro Quadratkilometer wurden demnach im Main-Taunus-Kreis registriert, 3,46 Erdblitze waren es im Landkreis Gießen. Mehr Blitzeinschläge gab es mit 3,51 pro Quadratkilometer nur im Kreis Garmisch-Partenkirchen in Bayern. Die wenigsten Blitze gab es in Pirmasens, Oldenburg und Bonn.

Auch im Vergleich der Bundesländer landet Hessen ganz oben und belegt Platz zwei, gleich hinter dem blitzreichsten Bundesland Sachsen, in dem 2,06 Blitze pro Quadratkilometer niedergingen. In Hessen waren es 2,0 Blitze.

Angriff auf Rettungskräfte

Nach einem Angriff auf Rettungssanitäter müssen sich am heutigen Donnerstag zwei Angeklagte vor dem Amtsgericht Hofgeismar (Landkreis Kassel) verantworten. Der 64- und 21-Jährige sollen laut Staatsanwaltschaft im März die Helfer als „Verbrecher“ und „faule Schweine“ beschimpft haben, als diese Familienangehörige der Männer medizinisch versorgen wollten. Der 21-jährige Angeklagte habe nach einem Rettungssanitäter mit einem Telefon geworfen und diesen an der Stirn verletzt. Angeklagt sind die Männer wegen Beleidigung und gefährlicher Körperverletzung. Es ist nur ein Verhandlungstag angesetzt.

BGH entscheidet über Lufthansa-Klage

Der Bundesgerichtshof (BGH) entscheidet heute über eine Millionen-Klage der Lufthansa wegen sogenannter Sky Marshals. Die Bundespolizisten sind auf gefährdeten Strecken unerkannt an Bord und sollen im Ernstfall ein Terrorattentat verhindern. Die bewaffneten Zivilbeamten fliegen seit den Anschlägen in den USA vom 11. September 2001 auch in Deutschland regelmäßig mit.

„Sky Marshals“ müssen laut Gesetz kostenlos befördert werden. Die Lufthansa will für sie aber nicht noch Steuern, Einreise- oder Zollgebühren sowie Start- und Landeentgelte zahlen. Sie fordert über 2,3 Millionen Euro an Kosten zurück. Bei den Vorinstanzen in Brandenburg war die Fluggesellschaft unterlegen.

(mit Material von dpa)

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