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Das bringt der Tag Heute fällt Urteil im „Lasermann“-Prozess

Prozess um tödliches Drogen-Geschäft in Frankfurt +++ So viele Briefwähler wie noch nie bei OB-Wahl in Frankfurt +++ Kinderschänder weiter auf der Flucht +++ Das müssen Sie heute wissen.

Landgericht Frankfurt
Der als „Lasermann“ bekannte Schwede John Ausonius vor dem Frankfurter Landgericht. Foto: Boris Roessler (dpa)

Im Februar 1992 wird im Westend die Frankfurter Garderobiere Blanka Zmigrod mit einem Kopfschuss getötet. Als Täter kommt der als „Lasermann“ bekannte Schwede John Ausonius in Frage. Er steht seit Dezember vor dem Frankfurter Landgericht. Heute soll das Urteil in dem Mordprozess fallen.  Ausonius sitzt bereits seit 1992 in Schweden im Gefängnis.  Zwischen August 1991 und Januar 1992 hatte er in Schweden elf Mal auf Menschen mit Migrationshintergrund geschossen, eines der Opfer starb.

Die deutschen Ermittlungsbehörden gehen davon aus, dass Ausonius auch für den Mord an der Garderobenfrau verantwortlich ist. Beide hatten sich vor der Tat gestritten. Das stärkste Indiz ist die bei dem Mord verwendete Munition: ein verkupfertes Hohlspitzgeschoss der US-Firma CCI. Die gleiche Munition wurde später bei Ausonius’ Festnahme gefunden. Die Staatsanwaltschaft fordert eine lebenslängliche Freiheitsstrafe sowie eine anschließende Sicherheitsverwahrung, die Verteidigung einen Freispruch. Lesen Sie dazu den Bericht unseres Autoren Danijel Majic.

Prozess um tödliches Drogen-Geschäft

Während der „Lasermann“ heute wohl zu Ende geht, beginnt vor dem Landgericht Frankfurt um 9 Uhr ein Prozess um ein elf Jahre zurückliegendes Drogengeschäft, bei dem ein 22 Jahre alter Mann erschossen wurde.  Angeklagt sind zwei heute 37 und 34 Jahre alte Männer. Sie sollen laut Anklage ihren Geschäftspartner im Januar 2007 an das Nidda-Ufer in Frankfurter Stadtteil Rödelheim gelockt haben, wo Drogen übergeben werden sollten. Dabei fielen die tödlichen Schüsse.  Erst zehn Jahre nach der Tat konnten die Angeklagten mittels gentechnischer Spuren
festgenommen werden. Die Schwurgerichtskammer hat vorerst acht Verhandlungstage bis Mitte April terminiert.

Prozess um Betrug mit Versicherungspolicen

In einem weiteren Prozess vor dem Landgericht Frankfurt geht es um einen Millionenbetrug mit Versicherungspolicen.  Zwei Männer sollen bei der Vermarktung notleidender Lebensversicherungen und Bausparverträge knapp 1,8 Millionen Euro Schaden angerichtet haben. Dafür müssen sich ab 9.30 Uhr der 37-Jährige und der 67-Jährige vor
der Wirtschaftsstrafkammer verantworten. Die Anklage legt ihnen zur Last, zwischen 2010 und 2012 insgesamt 96 Kunden lukrative Renditen für den Verkauf der Versicherungs- und Bausparpolicen versprochen zu haben. Nach dem Ermittlungsergebnis erhielten die Kunden jedoch weder die Rückkaufssumme noch die versprochenen Renditen. Das Gericht steht vor einer umfangreichen Beweisaufnahme mit vorerst 17 Fortsetzungsterminen bis Ende Mai.

Viele Briefwähler bei OB-Wahl in Frankfurt

An diesem Sonntag, 25. Februar, sind die Frankfurter aufgerufen, ihren Oberbürgermeister zu wählen. Vier Tage vor dem Wahltermin hat aber jeder zehnte Wahlberechtigte schon gewählt. Der Anteil ist so hoch wie noch nie bei einer OB-Wahl. 49.800 Personen haben bereits Antrag auf Briefwahl gestellt, das sind 9,8 Prozent aller Wahlberechtigten. Vor sechs Jahren, bei der OB_Wahl 2012, waren es nur 7,6 Prozent gewesen.

Kinderschänder weiter auf der Flucht

Der mutmaßliche Sexualstraftäter aus dem Main-Kinzig-Kreis ist weiter auf der Flucht. Wie die Polizei am Mittwochmorgen mitteilte, blieb die Fahndung bislang erfolglos. Der Mann wird verdächtigt, sich an Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen vergangen zu haben, die ihm anvertraut wurden. Nach Informationen der „Bild“-Zeitung soll es sich um einen 46 Jahre alten Kampfsport-Trainer mit eigenem Studio handeln. Er soll über einen längeren Zeitraum hinweg Kinder und Jugendliche in Sinntal missbraucht haben, wie die Staatsanwaltschaft Hanau am Dienstag mitteilte.

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