Lade Inhalte...

Das bringt der Tag Groß-Razzia in Rhein-Main wegen Schwarzarbeit

Schwerpunkt der Großrazzia liegt in Maintal +++ Landtag verabschiedet Verfassungsreform +++ Frankfurt stellt Wohngeld für Flüchtlinge vor +++ Alles, was in Hessen heute wichtig wird, erfahren Sie hier.

Symbolfoto Polizei
Polizei im Einsatz (Symbolfoto). Foto: dpa

Mit rund 1000 Einsatzkräften geht die Polizei seit den frühen Morgenstunden im Rhein-Main-Gebiet gegen Schwarzarbeit auf dem Bau vor. Der Einsatz wird voraussichtlich bis in die Mittagsstunden andauern, teilte eine Sprecherin des zuständigen Hauptzollamts Gießen am Donnerstagmorgen mit. Es gehe um Steuerhinterziehung und Betrug in Millionenhöhe.

Ein Großaufgebot von Ermittlern der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls durchsuchte im Auftrag der Staatsanwaltschaft Frankfurt Wohnungen und Geschäftsräume eines Schwarzarbeiter-Netzwerks. In Hessen konzentrierte sich die Razzia nach Angaben der Sprecherin auf Maintal  (Main-Kinzig-Kreis), Frankfurt und Offenbach. Wegen der Einsätze kam es vor allem in Maintal zu Straßensperrungen. Vier Mitglieder eines Familienclans sind bis jetzt festgenommen worden - ein Spezialeinsatzkommando war im Einsatz.

Auch in vier weiteren Bundesländern gibt es Durchsuchungen. Wie die Sprecherin sagte, werden auch in Hamburg, Bremen, Nordrhein-Westfalen und Bayern, speziell in München, Razzien gemacht. Sie kündigte für die Mittagszeit weitere Informationen zu der bundesweiten Aktion an. 

Landtag will Verfassungsreform verabschieden

Die Reform der hessischen Landesverfassung nimmt heute eine weitere wichtige Hürde. Die Abgeordneten im Landtag in Wiesbaden wollen die geplanten Änderungen verabschieden. Sie sind die Grundlage für einen Volksentscheid parallel zur Landtagswahl im Herbst. Die Fraktionen von CDU, Grünen, SPD und FDP hatten sich auf 15 mögliche Verfassungsänderungen verständigt. Dazu zählt etwa, die Todesstrafe formal zu streichen. Der Passus ist ohnehin ungültig. Bei den weiteren Änderungen geht es unter anderem um eine Stärkung des Ehrenamtes und der Kinderrechte. Auf der Agenda des Landtags steht zudem eine Debatte zum Bundesteilhabegesetz, das die Versorgung behinderter Menschen regelt. Außerdem sollen die novellierten Gesetze zu den Straßenbeiträgen und zur Bauordnung verabschiedet werden. Mit den Straßenbeiträgen werden Bürger an den Kosten für den Bau und die Sanierung kommunaler Straßen beteiligt.

Eintracht-Sieg verändert Frankfurt

Der Sieg von Frankfurt Eintracht in Berlin beschäftigt heute Morgen die Leser von fr.de. Denn Frankfurt ist seit dem 3:1 gegen Bayern eine andere Stadt. Warum das so ist, können Sie in der Glosse unserer Autoren Claus-Jürgen Göpfert und Georg Leppert nachlesen.

Frankfurt stellt Pläne zu Wohngeld für Flüchtlinge vor

Flüchtlinge mit eigenem Einkommen sollen in Frankfurt nach dem Willen des Magistrats künftig an den Kosten für ihre Unterbringung beteiligt werden. Wie das gehen soll, will heute  um 11 Uhr Sozialdezernentin Daniela Birkenfeld (CDU) erklären. Nach Angaben einer Sprecherin des Dezernats sind in Hessens größter Stadt derzeit rund 4900 Flüchtlinge untergebracht. Viele von ihnen wollen den Angaben zufolge zwar aus den überfüllten Unterkünften ausziehen, finden aber auf dem angespannten Markt keine bezahlbare Wohnung.

Freier Museumseintritt für Flüchtlinge: Frankfurt zieht Bilanz

Seit 2017 dürfen Kinder und Jugendliche kostenlos in Frankfurts städtische Museen. Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD) zieht heute ab 11 Uhr Bilanz. Sie stellt die Besucherzahlen bei Unter-18-Jährigen im vergangenen Jahr vor. Der Direktor des Museum Angewandte Kunst, Matthias Wagner K, und die Leiterin des Internationalen Kinderhauses, Angelika Totzer, berichten von ihren Erfahrungen mit dieser Regelung. Freien Eintritt erhalten Minderjährige in 13 städtischen Museen, zum Beispiel dem Historischen Museum, dem Architekturmuseum oder dem Museum für Moderne Kunst. Für Häuser, die etwa von Vereinen oder Stiftungen getragen werden, gilt das nicht. Im Senckenberg- oder im Filmmuseum zum Beispiel müssen Jugendliche weiterhin Eintritt bezahlen. 

Beste Jugendforscher Deutschlands treffen sich 

Mehr als 180 besonders begabte Nachwuchswissenschaftler aus ganz Deutschland konkurrieren beim 53. Bundeswettbewerb von Jugend forscht. Der Wettbewerb wird heute ab 12 Uhr in Darmstadt vorgestellt.Die 182 Schüler, Azubis und Studenten präsentieren 105 Forschungsprojekte und haben allesamt den Entscheid ihrer Bundesländer gewonnen. „Spring! lautet das Motto des diesjährigen Wettbewerbs, an dem sich insgesamt fast 12 100 junge Forscher und Erfinder aus den sogenannten Mint-Fächern beteiligt haben. Die Finalisten treten in sieben verschiedenen Feldern an: Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften sowie Mathematik/Informatik, Physik und Technik. 14 der Teilnehmer kommen aus Hessen - mit insgesamt sieben Projekten. Die Jury macht sich am Freitag und Samstag ein Bild von den Projekten und Erfindungen. Am Sonntag um 10.30 Uhr werden die Sieger in Anwesenheit von Bundesforschungsministerin Anja Karliczek geehrt. Die CDU-Politikerin ist zugleich Vorsitzende des Kuratoriums der Stiftung Jugend forscht. Auch der Vorstandschef von Merck, Stefan Oschmann,ist dabei. Der Pharma- und Spezialchemiekonzern richtet den Wettbewerb aus. (mit dpa)

 

 

 

Die Zeitung für Menschen mit starken Überzeugungen.

Multimedia App E-Paper
App
Online Kundenservice Abo-Shop
Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen