Lade Inhalte...

Das bringt der Tag Frankfurt will sein Geld behalten

+++ Verhandlung über Klage gegen Finanzausgleich +++ Nachbarn mit Messer verletzt +++ Preis für Integration +++ Alles, was heute in Hessen wichtig wird, erfahren Sie hier.

Geldscheine
Frankfurt möchte weniger Geld an ärmere Kommunen abgeben. Foto: epd

Frankfurt will Geld: 137,5 Millionen Euro entgehen der Stadt allein 2018 an Einnahmen durch den Kommunalen Finanzausgleich. Als besonders steuerkräftige Kommune soll Frankfurt eine Art Solidaritätsumlage an ärmere Gemeinden zahlen. Das passt der Stadt gar nicht. Frankfurt hat daher, zusammen mit 17 weiteren hessischen Städten und Gemeinden, Klage gegen den Kommunalen Finanzausgleich eingereicht. Schließlich muss die Stadt ihre hohen Ausgaben ja irgendwie finanzieren – und da ist man sich selbst der Nächste. Mit dem Solidaritätsgedanken ist es also nicht weit her. Zu den Klägern gehören übrigens auch Eschborn und Kronberg. Auch dort muss man nicht gerade am Hungertuch nagen.

Heute verhandelt der Staatsgerichtshof in Wiesbaden über die Klage. Die Verfassung schreibt dem Land Hessen vor, seinen Städten, Gemeinden und Kreisen Geld für bestimmte Aufgaben zu geben. Über den Kommunalen Finanzausgleich soll die unterschiedliche Finanzkraft der Kommunen ausgeglichen werden.  

Nachbarn mit Küchenmesser verletzt

Blutiger Streit unter Nachbarn: Wegen einer lebensgefährlichen Messerattacke steht heute ein 25-jähriger Mann vor dem Landgericht Frankfurt. Laut Anklage soll er sich im April zunächst lautstark mit seiner Frau auf dem Bürgersteig vor einem Mietshaus in Frankfurt-Hausen gestritten haben. Als sich ein Nachbar über den Lärm beschwerte, eskalierte die Situation. Es kam zu den Messerstichen. Nun ist der 25-Jährige wegen versuchten Totschlags angeklagt.

Polizei präsentiert Indizien im Fall Würth

Im Prozess um die Entführung des Milliardärssohns Markus Würth will die Kriminalpolizei heute Indizien präsentieren, die für eine Täterschaft des Angeklagten sprechen. Außerdem ist eine Finanzermittlerin der Polizei als Zeugin geladen. Sie soll Auskunft über die finanziellen Verhältnisse des Angeklagten geben.

Der mutmaßliche Täter soll mit noch unbekannten Mittätern den behinderten, erwachsenen Sohn des Unternehmers und Milliardärs Reinhold Würth entführt haben. Die Tat ereignete sich im Juni 2015 in einer Wohngruppe für behinderte und nicht-behinderte Menschen im osthessischen Schlitz. Drei Millionen Euro Lösegeld wurden gefordert. Die Übergabe scheiterte aber, das Opfer kam frei.

Gespräch über Strategien von Extremisten

In Wiesbaden findet heute Abend wieder das traditionelle «Herbstgespräch» des hessischen Verfassungsschutzes statt. Dabei diskutieren Experten verschiedener Fachrichtungen über Extremismus. In einer Podiumsdiskussion mit Angst-, Terrorismus- und Extremismusexperten soll es vor allem darum gehen, wie Verfassungsfeinde die Gesellschaft verändern wollen.  

Preis für Integration

In Kassel wird heute der Landespreis für beispielhafte Beschäftigung und Integration schwer behinderter Menschen vergeben. Der Preis des hessischen Sozial- und Integrationsministeriums soll Vorbildfunktion für Unternehmen und Institutionen haben.

Teils Nebel, teils Sonnenschein  

Heute Vormittag hält sich zunächst noch zäher Nebel in vielen Gebieten von Hessen. In manchen Regionen löst sich der graue Dunst während des Tages kaum auf und es wird ein trüber Novembertag. Dort, wo die Sonne den Nebel auflösen kann, wird es freundlich und sonnig. Die Temperaturen erreichen Höchstwerte von 13 Grad. 

Die Zeitung für Menschen mit starken Überzeugungen.

Multimedia App E-Paper
App
Online Kundenservice Abo-Shop
Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen