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Das bringt der Tag Feiernde Kroaten und Freibier statt Franken

Trickbetrüger vor Gericht +++ Lokführer gesucht +++ Robert Habeck besucht Frankfurt +++ Alles, was heute in Hessen wichtig wird, erfahren Sie hier.

WM 2018
Kroaten feiern trotz der Finalniederlage ihre Mannschaft in der Frankfurter WM-Arena. Foto: dpa

Die WM ist vorbei und der Sieg der Franzosen hat den Frankfurterinnen und Frankfurtern eine verhältnismäßig ruhige Nacht beschert. Kaum Autokorsos, ein bisschen Gehupe, aber alles überschaubar. Man darf mit Sicherheit davon ausgehen, dass die Lage bei einem Sieg Kroatiens eine andere gewesen wäre.

Die Kroaten, in Frankfurt die zweitgrößte Gruppe unter den Nicht-Deutschen, hatten schon den Einzug ins Finale lautstark gefeiert und hätten es bei einem WM-Sieg erst recht krachen lassen. In der Frankfurter WM-Arena, Hotspot des Public Viewings in Frankfurt, hatten sich zahlreiche kroatische Fans eingefunden, die sogar trotz der Niederlage in Feierlaune kamen.

Weil Antoine Griezmann, Paul Pogba und Kylian Mbappé die Sache recht schnell klar machten, blieben die Autokorso eben aus und die Woche startete ruhig in Frankfurt.

Wenn es heute noch kracht, dann am Mittag und vom Himmel herunter. Denn im Tagesverlauf könnte sich das eine oder andere Sommergewitter entladen. Die Chance für eine Abkühlung ist im Süden höher als im Norden. Ähnlich geht es wohl auch den Rest der Woche weiter.

Pressekonferenz mit Tarek Al-Wazir und Knut Ringat

Im hessischen Landtag geht es statt um Fußball oder Wetter um den Verkehr. Hessens Verkehrsminister Tarek Al-Wazir und Knut Ringat, Geschäftsführer des Rhein-Main-Verkehrsverbundes, sprechen um ca. 14:30 Uhr in Wiesbaden über die mögliche Reaktivierung stillgelegter Bahnstrecken in Hessen. Ziel Wazirs dürfte die bessere Anbindung des ländlichen Raums an die Ballungszentren wie Frankfurt, Wiesbaden, Kassel oder Darmstadt sein.

Wenn die Schienen wieder benutzt werden sollen, dann braucht es Eisenbahnen, die darauf fahren. Und dafür wiederum benötigt man Lokführerinnen und Lokführer. Die werden dringend gesucht, auch und vor allem in der Stadt Frankfurt.

Betrunkener rammt Häuserwände, Biker in Klinik

In Erzhausen bei Darmstadt hat ein Betrunkener statt die Bahn lieber das eigene Auto für den Heimweg gewählt. Das Resultat der Entscheidung: mehrere demolierte Häuserwände, ein Motorblock, der aus dem Fahrzeug geschleudert wurde und ein Schaden von rund 30.000 Euro. Der 25-jährige Fahrer wurde nur mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

Weniger Glück hatte ein Motorradfahrer im Landkreis Gießen. Der 28-Jährige wurde nach einem Unfall auf einer Kreuzung von seiner Maschine geschleudert und per Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht. Sein Zustand sei trotz der schweren Verletzungen mittlerweile stabil.

Wie viele Menschen insgesamt auf hessischen Straßen im vergangenen Jahr ums Leben kamen, das gibt das Statistische Landesamt in Wiesbaden auf einer heutigen Pressekonferenz bekannt. Gegen 13 Uhr beginnt in der Landeshauptstadt die Pressekonferenz zur Zahl der Verkehrstoten.

Prozesse: Freibier statt Franken

In Frankfurt startet ein Prozess gegen einen Betrüger der besonderen Art. Er soll mit seinem Betrugsopfer den Tausch von Euro in Schweizer Franken vereinbart haben. 120.000 Euro bekam er dafür, doch statt der fälligen 140.000 Franken überreichte er dem Opfer knapp 400 Franken und jede Menge Zettel mit der Aufschrift „Freibier“.

Die Richter werden den Wert der Freibiermarken gegenrechnen sowie Ihre Gültigkeit überprüfen müssen, um feststellen zu können, wer eigentlich besser aus dem Deal gekommen. 

Robert Habeck zu Besuch in Frankfurt

Ein Hauch Bundespolitik weht heute durch Frankfurt. Robert Habeck, Bundesvorsitzender der Grünen, kommt im Rahmen seiner Sommerreise in die Mainmetropole.

Habeck will die Paulskirche besuchen, mit Bürgern über Europa diskutieren und sich die Situation der Drogenszene im Frankfurter Bahnhofsviertel vors Auge führen. Dafür besucht er gemeinsam mit dem Frankfurter Polizeipräsidenten einen Druckraum in der Niddastraße.

Demo für Asylrechte in Marburg

Unter dem Motto „Menschenrechte erhalten: Für Asyl - gegen Politische Verrohung“ ruft das Bündnis „200 nach Marburg“ sowie das „Kerner-Netzwerk“ heute zur Demonstration auf. Um ca. 17 Uhr geht es auf dem Marburger Marktplatz los.

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