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Das bringt der Tag Falscher Polizist steht vor Gericht

+++ Aggressives Personal im Eiscafé im Main-Taunus-Zentrum +++ Hantavirus in Hessen auf dem Rückzug +++ Land informiert über Sicherheitskampagne +++ Alles, was heute in Hessen wichtig ist, finden Sie hier.

Justizia
Justizia ist wachsam (Symbolbild). Foto: imago

Nach einem gescheiterten Betrugsversuch muss sich heute ab 13 Uhr ein 36-Jähriger vor dem Amtsgericht Kassel verantworten. Der Mann aus dem Landkreis Coesfeld (Nordrhein-Westfalen) soll mit mindestens einem weiteren Täter versucht haben, einer Seniorin aus Kassel Gold im Wert von 188 000 Euro abzunehmen. Laut Anklage gaben sie sich gegenüber der Frau als Polizeibeamte aus, die das Vermögen der damals 79-Jährigen vor Dieben schützen wollten. Doch nach der Übergabe eines Kartons, in dem sich nur Kupfer befand, nahm die Polizei den Mann fest. Angeklagt ist der Mann wegen gemeinschaftlichen Betrugs. Es ist zunächst nur ein Verhandlungstag angesetzt.

Aggressives Personal im MTZ-Eiscafé

Zwei Geschichten interessieren heute Morgen die Leser von fr.de besonders. Unsere Autorin Andra Rost  berichtet über das Eiscafé Tiziano im Main-Taunus-Zentrum (MTZ), das keinen besonders guten Ruf hat. In Online-Kommentaren berichten Kunden schon länger von „aggressiven Mitarbeitern“ und von einem Chef, „der Kunden anschnauzt“.  Am vergangenen Wochenende eskalierte die Situation dann offenbar vollends. Das Video, das im Internet die Runde macht, zeigt mehrere Kellner der Eisdiele, die mit Stühlen und Absperrpfosten wie von Sinnen auf Menschen einschlagen. Lesen Sie hier den Bericht.

Jobcenter-Mitarbeiter soll Mann antisemitisch beleidigt haben

Auch die Vorwürfe eines Flüchtlings, er sei im Jobcenter West im Frankfurter Stadtteil Bockenheim antisemitisch beleidigt worden, beschäftigt heute Morgen die Leser von fr.de. Der Mann ist ein Jude aus Nordsyrien. Ein Sachbearbeiter soll seinen Wunsch nach einer festen Arbeitsstelle mit dem Ausspruch „Arbeit macht frei“ kommentiert haben – die Toraufschrift mehrerer nationalsozialistischer Vernichtungslager. Lesen Sie dazu den Bericht unseres Autoren Danijel Majic. 

Eine Leiche im Main entdeckt

Ein Passant hat in Frankfurt vom Eisernen Steg aus eine im Main treibende, leblose Person entdeckt. Der Mann habe die Einsatzkräfte am Dienstag gegen 16.15 Uhr informiert, teilte die Feuerwehr mit. Die Wasserrettung brachte den Mann an Land, ein Notarzt konnte aber nur noch den Tod feststellen. Die genaue Todesursache soll eine Obduktion ergeben.

Kommunen interessiert am Thema Sicherheit

Mit einer Regionalkonferenz für Südhessen startet das Land Hessen heute in Darmstadt eine Informationskampagne zur Sicherheitsinitiative Kompass (Kommunalprogramm Sicherheitssiegel). Vertreter von mehr als 20 Kommunen wollen sich am Mittag im Polizeipräsidium von Innenminister Peter Beuth (CDU) darüber informieren lassen. Darunter auch Darmstadt sowie zahlreiche Kommunen des Landkreises Darmstadt-Dieburg.  Das bundesweit einmalige Programm wird bereits in den Modellkommunen Hanau und Maintal (beide Main-Kinzig-Kreis) sowie Bad Homburg (Hochtaunuskreis) und Schwalbach (Main-Taunus-Kreis) umgesetzt. Jede Kommune soll bei erfolgreicher Zusammenarbeit mit dem Land ein Sicherheitssiegel erhalten. Ziel ist laut Innenministerium, durch eine noch engere Zusammenarbeit kommunaler Partner und hessischer Polizei für mehr Sicherheit zu sorgen. Dazu erhalten die Polizeipräsidien jeweils zwei zusätzliche Stellen – hessenweit insgesamt 14. Auch soll eine Geschäftsstelle für Kompass beim Landeskriminalamt eingerichtet werden. Zudem sollen 30 weitere Schutzmänner vor Ort landesweit eingesetzt werden. Im Rahmen des Programms werden auch Handlungsempfehlungen zur Videoüberwachung gegeben.
Ob sich Darmstadt beteiligt, ist noch nicht entschieden. Die CDU hatte dies gefordert. 

Hantavirus in Hessen auf dem Rückzug

Das von Mäusen übertragene Hantavirus ist nach einem großen Anstieg 2017 in diesem Jahr fast verschwunden. Bis zum 12. Juli 2018 steckte sich nach Angaben des hessischen Sozialministeriums nur ein Mensch im Januar an. Im vergangenen Jahr waren es bis Juli schon 82, bis zum Jahresende 103 Fälle in Hessen. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts variiert die Häufigkeit der Erkrankung von Jahr zu Jahr und ist von der lokalen Größe der Nagetier-Population abhängig. So gab es zum Beispiel 2009 nur 4 Fälle, im Jahr darauf mit 174 aber die bisher höchste Zahl seit Jahrtausendbeginn. Die Symptome ähneln meist einer Grippe. Über drei bis vier Tage kann es zu hohem Fieber mit Kopf-, Bauch- und Rückenschmerzen kommen. Der Erreger wird über den Kot, Urin oder Speichel von Nagetieren wie Rötelmäusen und Brandmäusen übertragen. Menschen stecken sich vor allem beim Reinigen von Scheunen, Schuppen oder Ställen an, wenn sie kontaminierten Staub aufwirbeln.

Einbußen bei der Ernte wegen Hitze

Die anhaltende Hitze in diesem Frühjahr und Sommer macht Hessens Bauern zu schaffen. Aufgrund der Trockenheit ist die Getreideernte vielerorts schon deutlich weiter fortgeschritten als in anderen Jahren. Nun läuft bereits mancherorts die Ernte des Winterweizens. Diese mit Abstand wichtigste Getreideart in Hessen ist nach Darstellung des Bauernbands viel zu früh reif geworden. Ertragseinbußen seien die Folge. Der Präsident des Hessischen Bauernverbandes, Karsten Schmal, informiert heute ab 11 Uhr in Otzberg im Odenwald über die ersten Ernteergebnisse und den Wachstumsstand der landwirtschaftlichen Kulturen. Der stellvertretende Vorsitzende des Regionalbauernverbandes Starkenburg, Axel Strauß, wird zudem über die Erntesituation in seinem Gebiet berichten. Betriebsleiter Rüdiger Mayer stellt seinen Milchviehbetrieb vor und schildert seine bisherigen Erfahrungen im Erntejahr. (mit dpa)

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