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Das bringt der Tag Entscheidung zu Diesel-Autos fällt

Gericht entscheidet über Diesel-Fahrverbot in Frankfurt +++ U6 und U7 fahren ab heute nur eingeschränkt +++ Mann mit Schere in Hals gestochen: Prozess in Frankfurt +++ Was heute in Frankfurt und Hessen wichtig wird.

Klage gegen Luftreinhalteplan
Heute entscheidet das Verwaltungsgericht in Wiesbaden über ein Diesel-Fahrverbot in Frankfurt Foto: Marijan Murat (dpa)

Heute fällt in Wiesbaden die Entscheidung, ob in Frankfurt künftig ein Fahrverbot für Dieselfahrzeuge gelten darf - ähnlich wie schon in Hamburg. Das Verwaltungsgericht beginnt um 10 Uhr mit der Verhandlung. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hatte geklagt, weil unter anderem in Hessens größter Stadt Grenzwerte für Schadstoffe in der Luft überschritten werden. Das Gericht hat für heute angekündigt, voraussichtlich noch nach der mündlichen Verhandlung eine Entscheidung zu verkünden. Weitere Klagen gegen Wiesbaden, Darmstadt und Offenbach sollen zu einem späteren Zeitpunkt Thema werden. Wer von dem Fahrverbot betroffen wäre, sollten die Richter der Umwelthilfe recht geben, können Sie in dem Hintergrund-Artikel unseres Autoren Ulrich Weih lesen.

Frankfurt ist die Pendlerhauptstadt Deutschlands

Ein Dieselfahrverbot in Frankfurt würde viele Pendler treffen. Nach einer Studie ist die Mainmetropole die Pendlerhauptstadt Deutschlands. In keiner anderen Großstadt ist der
Anteil der Einpendler an den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten so hoch wie hier, wie aus einer Studie hervorgeht, die die Industrie- und Handelskammer (IHK) Frankfurt vorgelegt hat. „Fast zwei Drittel aller in Frankfurt Beschäftigten wohnen nicht in der Stadt, sagte der IHK-Präsident Mathias Müller. Nur Düsseldorf und Stuttgart erreichten ähnlich hohe Werte. Lesen Sie dazu den Bericht unseres Autoren Steven Micksch.

U6 und U7 fahren in Frankfurt ab heute nur auf Teilstrecken

Die U-Bahn-Linien U6 und U7 fallen von heute bis Dienstag, 11. September, auf Teilstrecken aus. Wie die Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) mitteilt, würden Weichen am Industriehof erneuert. Die U6 fährt zwischen Ostbahnhof und Industriehof, die U7 zwischen Enkheim und Industriehof. Zwischen Industriehof und Heerstraße fahren Ersatzbusse. Nach Hausen fährt auch die Buslinie 72, die zwischen Industriehof, Hausen und Praunheimer Brücke durch zusätzliche Busse verstärkt wird. 

Mann mit Schere in den Hals gestochen - Prozess in Frankfurt

Ein 42-Jähriger muss sich nach einer blutigen Attacke mit einer Schere ab heute, 9.30 Uhr, vor dem Frankfurter Landgericht wegen versuchten Totschlags verantworten. Dem Mann wird laut Anklage vorgeworfen, in einem Streit seinem Kontrahenten mit der Schere in den Hals gestochen und diesen damit lebensgefährlich verletzt zu haben. Der Vorfall hatte sich im September vergangenen Jahres ereignet. Der Marokkaner soll bereits wegen eines anderen Gewaltdelikts aufgefallen sein. Die Schwurgerichtskammer hat in dem Verfahren zunächst sechs Fortsetzungstermine bis Ende September anberaumt.

Commerzbank droht der Dax-Absieg

Fliegt die Commerzbank aus dem Dax? Die Deutsche Börse verkündet heute Abend um 22 Uhr die Entscheidung über die künftige Zusammensetzung des Deutschen Aktienindex. Laut jüngster Daten sieht es ganz danach aus, als müsste die teilverstaatlichte Commerzbank ihren Platz in der ersten deutschen Börsenliga für den Münchner Zahlungsabwickler Wirecard räumen. Das letzte Wort hat der Arbeitskreis Aktienindizes der Deutschen Börse, der sich alle drei Monate über die aktuellen Zahlen beugt. Maßgeblich für die Zugehörigkeit zum Kreis der 30 Konzerne im Deutschen Aktienindex sind Börsenumsatz (Handelsvolumen) und Börsenwert (Marktkapitalisierung) der Unternehmen. Beim Börsenwert hatte Wirecard in den vergangenen Monaten nicht nur die Commerzbank weit hinter sich gelassen, sondern auch schon die Deutsche Bank überflügelt. Wirksam werden die Änderungen im Dax dann zum 24. September.

Obduktionsergebnis nach tödlichen Schüssen erwartet

Nach den tödlichen Schüssen im Darmstädter Stadtteil Arheilgen sind die Umstände der Tat, bei der zwei Menschen starben, weiter ungeklärt. Mehr Hinweise erwarten sich die Ermittler von der Obduktion der beiden Leichen, die nach Auskunft von Oberstaatsanwalt Robert Hartmann, dem Sprecher der Darmstädter Staatsanwaltschaft, noch bis Dienstagabend dauern sollte. Das Ergebnis der Obduktion soll Hartmann zufolge jedoch heute Vormittag veröffentlicht werden. Die rechtsmedizinische Untersuchung soll vor allem klären, ob der tatverdächtige 39-Jährige sich am Montag auf dem Parkplatz einer Kleingartenanlage an der Arheilger Maulbeerallee selbst tötete oder ob er von einem Polizisten im Zuge der geplanten Festnahme erschossen wurde.  Am Montagmorgen hatte vermutlich der 39-Jährige seine zwei Jahre jüngere Lebensgefährtin auf offener Straße in einem Wohngebiet erschossen. Polizisten hatten den Leichnam der Frau am Montagmorgen auf einer Straße im Arheilger Wohngebiet Haardt-Kolonie gefunden. Für die Frau kam jede Hilfe zu spät.

Podiumsdiskussion zum Thema Umweltschutz in Frankfurt

„Von den 68ern bis zur Klimakanzlerin: Naturbewusstsein und Umweltschutz in Deutschland – was haben wir erreicht?“ heißt eine Podiumsdiskussion heute um 19.15 Uhr im Hörsaal des Arthur-von-Weinberg-Hauses, Robert-Mayer-Straße 2. Es diskutieren Brigitte Geißel (Goethe-Uni), Greenpeace-Mitbegründerin Monika Griefahn, Buchautor Ulrich Grober („Die Entdeckung der Nachhaltigkeit“) und Senckenberg-Generaldirektor Volker Mosbrugger. Der Eintritt ist frei. Tags darauf heißt das Thema an gleicher Stelle um 19 Uhr: „Herausforderung Anthropozän – wie kann Citizen Science zu mehr Nachhaltigkeit beitragen?“ mit Forschern aus Hessen, Bayern und Berlin. Moderation an beiden Abenden: Stephan Hübner (HR). 

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