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Das bringt der Tag Eintracht in Stuttgart, der Baum auf dem Römer

Eintracht Frankfurt eröffnet 10. Spieltag gegen VfB Stuttgart +++ Bahn ändert Fahrplan ab Dezember +++ Weihnachtsbaum auf dem Römer +++ Was der Tag in Rhein-Main und Hessen bringt.

Fredi Bobic
SGE-Sportvorstand Fredi Bobic an alter Wirkungsstätte. Die Eintracht spielt in Stuttgart, wo Bobic als lange als Spieler und Sportdirektor tätig war. Foto: imago

Guten Morgen aus Frankfurt,

und sollten Sie aus Hessen kommen, dann herzlichen Glückwunsch: Auch bei uns ist die Todesstrafe nun abgeschafft. Das Ergebnis der Volksabstimmung liegt mit einiger Verzögerung nun vor und genaue Zahlen zur Verfassungsreform finden Sie auf fr.de hier.

Und während die kalte Jahreszeit so langsam Einzug hält in Hessen verhandeln die Parteien in Wiesbaden über karibische Jamaika-Bündnisse (Jamaika) und schwarz-grüne Fortsetzungsgeschichten. Ein Ergebnis dürfen die gemeinen Bürger*innen heute schon mal gar nicht, und sehr wahrscheinlich auch nicht am Wochenende erwarten.

Ein Regierungswechsel in Form einer rot-grün-gelben Ampelkoalition ist dagegen noch unwahrscheinlicher geworden. Für ein derartiges Bündnis fehlt es der FDP laut ihrer Generalsekretärin Bettina Stark-Watzinger, „ein Stück weit an Fantasie“.

Dagegen gibt es Ergebnisse über das Abstimmungsverhalten der Landeshauptstadt. Das Ergebnis: Wer jung ist, weiblich, und dann am besten auch noch in einer Stadt wohnt, der wählt grün.

Eintracht Frankfurt spielt in Stuttgart

Zu Recht fragen Sie sich mittlerweile wahrscheinlich, was all das mit der Eintracht zu tun haben soll. Die Antwort ist leicht: nichts. Die SGE befindet sich längst nicht mehr in der Stadt, noch nicht mal in unserem schönen Bundesland.

Denn bereits heute Abend trifft Adi Hütters Team auf den VfB Stuttgart. Die Schwaben schwächeln auf dem letzten Tabellenplatz, die Eintracht kommt mit breiter Brust dank fünf Spielen ohne Niederlage.

Alles ist also angerichtet für einen erfolgreichen Ausflug in den Süden, wenn da nicht die bösen Erinnerungen in Form der Statistik wären. Stuttgart ist kein gutes Pflaster für Frankfurter. 52 Mal reisten die Hessen in die baden-württembergische Landeshauptstadt, nur zehn Mal kehrten sie als Sieger nach Hause zurück. Es ist also höchste Zeit, die Zahlen aus Frankfurter Sicht ein wenig aufzuhübschen.

Der Baum ist auf dem Römer

Auch in Stuttgart werden die mitgereisten Fans ihre Gastgeber daran erinnern, wer eigentlich amtierender DFB-Pokalsieger ist, sehr wahrscheinlich mithilfe des Ganzjahresklassikers „Deutscher Pokalsieger - SGE“. Und man erinnert sich ja gerne noch an den Tag, als die Mannschaft auf dem Balkon des Römers stand und der begeisterten Menge den DFB-Pokal präsentierte. 

Wer ab heute über den Römerberg schlendert, der sieht zwar keine Bengalos und auch keine Trophäen, dafür aber eine Fichte aus dem Spessart.  53 Tage vor Heiligabend steht der Frankfurter Weihnachtsbaum schon an Ort und Stelle. Mit einer Höhe von knapp 30 Metern ist das gute Stück zwar drei Meter kleiner als sein Vorgängermodell, aber wie eine Zuschauerin feststellte, ist die Größe nicht entscheidend: „Es kommt hauptsächlich auf den Wuchs an.“

Verkehr in Frankfurt und Rhein Main

Die B426 bei Ober-Ramstadt ist wieder frei befahrbar. In der Nacht war es dort zu einem schweren Unfall gekommen, als ein Pkw in den Gegenverkehr geriet und mit einem Zuckerrübenlaster kollidierte. Der Autofahrer wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Tank des Lkw wurde bei dem Unfall beschädigt und mehrere hundert Liter Diesel liefen aus.

Dagegen blockiert weiterhin ein defekter Pkw eine Fahrbahn der A3.  Das Ergebnis sind mehrere Kilometer stockender Verkehr mitten in der Pendelzeit zwischen Hanau und dem Offenbacher Kreuz.

Wer das umgehen möchte, der kann auf die Bahn ausweichen, muss ab Dezember aber mit Änderungen rechnen. Die Deutsche Bahn stellt die Fernverkehrslinie 26 von IC auf ICE um - mit gravierenden Folgen für die Reisenden.

Bankraub statt Jura - Prozesse in Hessen

Wo gelebt wird, da wird auch prozessiert. Das gilt an diesem Freitag für ganz Hessen.

In Limburg steht ein mutmaßlicher Serienbankräuber vor Gericht, der beinahe selbst Jurist geworden wäre. Nachdem sein Jurastudium aber gescheitert war, soll er in den vergangenen 16 Jahren mehr als 20 Geldhäuser in Hessen, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen überfallen haben. Heute könnte das Urteil gesprochen werden.

In Kassel geht der „Blitzerskandal“-Prozess weiter. Ein 54-jähriger Mitarbeiter der Stadt soll einem 64-jährigen Firmenchef Blanko-Messprotokolle ausgestellt haben. Dadurch sparte sich der Mitarbeiter der Stadt, die Genauigkeit der Tempomessungen zu überwachen und Angestellte der Firma konnten die Protokolle einfach selbst ausfüllen. Beide Männer müssen sich vor Gericht verantworten.

In Frankfurt wird ein Urteil im Prozess gegen einen Mann erwartet, der seinen Mitbewohner getötet haben soll. Das Opfer ist ein Flüchtling, der mutmaßliche Täter soll unter Schizophrenie leiden.

In Darmstadt blicken wir auf gleich zwei Prozesse. In einem Saal treten sechs Angeklagte vor den Richter, denen bandenmäßiger Diebstahl vorgeworfen wird. Sie sollen hochwertige Kraftfahrzeuge gestohlen haben, indem sie die elektronischen Fahrzeugschlüssel mit Funkwellen manipuliert und die Fahrzeuge so geöffnet und entwendet haben. Außerdem steht ein 24-Jähriger vor Gericht, der sich wegen gefährlicher Körperverletzung zu verantworten hat. Er soll unter anderem einen Sicherheitsdienstmitarbeiter des Staatstheaters Darmstadt beleidigt und anschließend mit einem Messer attackiert haben.

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