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Das bringt der Tag Drogenkauf statt Auftragsmord

Prozess um doppelten Auftragsmord in Frankfurt +++ Schwarz-Grüne Sondierungsgespräche in Wiesbaden +++ Programm der Bad Hersfelder Festspiele +++ Das bringt der Tag in Hessen und Rhein-Main +++

Antrag und Geldscheine
Rauschgift statt Mordwaffe: Ein Mann gibt einem anderen 4.000 Euro, damit der sich eine Waffe kauft und unter anderem die Ehefrau des Auftraggebers tötet. Macht der verhinderte Killer aber nicht. (Symbolbild) Foto: imago

Guten Morgen am Montag in  Frankfurt und Hessen!

Für CDU und Grüne startet die Woche mit Sondierungsgesprächen. Es geht um die Fortsetzung der schwarz-grünen Landesregierung in Hessen, nachdem sich andere Optionen, wie zum Beispiel eine SPD-geführte Ampelregierung mit den Grünen und der FDP, erledigt zu haben scheinen.

Am Abend wollen deshalb Spitzenpolitiker der CDU und der Grünen in Wiesbaden zusammenkommen. Die Grünen gehen dank ihres guten Wahlergebnisses gestärkt in die Koalitionsverhandlungen, für die sie auch das Placet des Parteirats erhalten haben. Dieser hatte am Samstag in Frankfurt die Weichen für eine Wiederauflage der schwarz-grünen Koalition gestellt.

Vier Verletzte nach schwerem Unfall in Limburg

Vier Menschen sind bei einem schweren Unfall in Limburg verletzt worden, zwei von ihnen schwer. Ein 41-jähriger Fahrer war mit seiner 14-jährigen Tochter auf der Landesstraße 3054 unterwegs. Wegen überhöhter Geschwindigkeit geriet er in einer Kurve auf die Gegenfahrbahn und prallte frontal auf ein entgegenkommendes Auto. Die beiden 27-jährigen Insassen wurden schwer verletzt, der Verursacher und seine Tochter leicht.

Totschlag in Darmstadt, Auftragsmord in Frankfurt

Prozesse gibt es allerorten am Montag. In Rödermark wartet ein 62-jähriger Mann auf sein Urteil. Er hat gestanden, seine gleichaltrige Ehefrau nach einem Streit mit einem Küchenmesser so fest in den Rücken gestochen zu haben, dass er ihr neben einer Lungenverletzung zwei Rippen gebrochen hatte. Die Frau starb an den Verletzungen. Die Staatsanwaltschaft plädiert auf zehn Jahre Haft.

In Frankfurt beginnt ein Prozess wegen Anstiftung zum Mord in zwei Fällen. Ein 42-Jähriger hatte sich im Dezember von seiner Ehefrau getrennt und war aus der gemeinsamen Wohnung ausgezogen. Er fand eine neue Freundin, die ebenfalls noch verheiratet war. Weil die beiden Ehen wohl hinderlich waren, beauftragte er einen Mann, seine Ehefrau als auch den Ehemann seiner neuen Freundin zu ermorden. 10.000 Euro wollte der Auftraggeber dafür bezahlen.

Weil der Killer offenbar neu im Geschäft war, benötigte er für den Mord erstmal eine Waffe. Die sollte er sich samt Munition von einem Vorschuss über 4.000 Euro besorgen. Tat er aber nicht, sondern kaufte sich stattdessen lieber Rauschgift und gab seinem vermeintlichen Opfer, der Ehefrau, auch noch einen Hinweis.

Entführer des Würth-Sohnes vor Gericht

In Gießen wir der Prozess gegen den mutmaßlichen Entführer des Sohnes von Milliardär Reinhold Würth fortgesetzt. Der Mann soll den behinderten Sohn im Juni 2015 im osthessischen Schlitz entführt haben und drei Millionen Euro Lösegeld verlangt haben. Nach einer gescheiterten Übergabe wurde das Opfer unversehrt im Wald gefunden.

Programm der Bad Hersfelder Festspiele steht fest

Intendant Joern Hinkel wird am heutigen Montag das Programm für die Bad Hersfelder Festspiele vorstellen. Hinkel hatte die Intendanz vergangenes Jahr von Dieter Wedel übernommen, der nach Vorwürfen der sexuellen Übergriffe sein Amt abgeben musste.

Hinkels ersten Festspiele wurden ein Erfolg für den Theatermacher, sowohl was die Einnahmen von 4,2 Millionen Euro als auch was die Zuschauerauslastung von rund 86 Prozent betraf. Deshalb wird mit Spannung erwartet, welche Theaterstücke und Musicals der Regisseur für das bundesweit bedeutende Freiluft-Festival ausgewählt hat.

Sigmar Gabriel an der Frankfurt University

Sigmar Gabriel kommt nach Frankfurt! Der ehemalige SPD-Parteivorsitzende und Außenminister Deutschlands wird am Montagabend einen Vortrag an der Frankfurt University of Applied Science halten. In seiner Rede beschäftigt sich Gabriel vor allem mit der anstehenden Europawahl 2019.

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