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Das bringt der Tag Demo für Mesut Özil in Frankfurt

Fall Susanna: Möglicherweise weiterer Haftbefehl gegen Verdächtigen +++ Probleme am Henninger Turm in Frankfurt +++ Alles, was heute in Hessen wichtig wird, erfahren Sie hier.

Demo in Frankfurt
Das „Junge Bündnis für Innovation und Gerechtigkeit“ demonstriert heute in Frankfurt für den in die Kritik geratenen deutschen Nationalspieler Mesut Özil Foto: dpa

Heute wird in Frankfurt demonstriert - für Mesut Özil. Seit seinem Treffen mit dem türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan steht  der deutsche Nationalspieler in der Kritik. Viele seiner Fans meinen, er müsse nach dem peinlichen Aus für die Nationalmannschaft  bei der Fußballweltmeisterschaft als Sündenbock herhalten. Aus diesem Grund will das „Junge Bündnis für Innovation und Gerechtigkeit“ um 18 Uhr in der Otto-Fleck-Schneise für Özil demonstrieren. Der Nationalspieler sei einer „medialen Lynchkampagne“ ausgesetzt, so die Organisatoren des Protestes. Die DFB-Spitze habe den Rassismus gegen den türkischstämmigen Fußballer mit prekären Aussagen noch verschärft. Mit der Demo wollen die Aktivisten den DFB wieder an seine Grundwerte erinnert werden.

Fall Susanna: Weiterer Haftbefehl gegen Verdächtigen?

Im Mordfall Susanna könnte es heute eine Weiterentwicklung geben. Das Wiesbadener Amtsgericht entscheidet über einen weiteren Haftbefehl gegen den mutmaßlichen Täter Ali S.. Der Iraker soll nicht nur die 14-jährige Susanna getötet haben, möglicherweise hat der 21-Jährige in einer Flüchtlingsunterkunft auch ein elfjähriges Mädchen vergewaltigt. Wegen dieser Straftat hat die Wiesbadener Staatsanwaltschaft einen weiterer Haftbefehl gegen ihn beantragt. Ali S. sitzt zurzeit in Untersuchungshaft.

Probleme am Henninger Turm in Frankfurt

Alles rund ums Thema Wohnen beschäftigt die Leser von FR.de. Heute Morgen wird der Bericht unseres Autoren Claus-Jürgen Göpfert zum neuen Henninger Turm im Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen besonders häufig angeklickt. Die Eröffnung der Aussichtsplattform und des Restaurants an der Spitze des Wohnturms verzögert sich um ein Jahr. Grund sind Probleme beim markanten Fassaufbau. Dort befinden sich neben den genannten öffentlichen Bereichen vier der größten der insgesamt 207 Luxus-Eigentumswohnungen. 

Historische Gräber in Kassel entdeckt

Bei der Renovierung der Kasseler Karlskirche sind Arbeiter auf 27 historische Gräber gestoßen. Den Fund will der Evangelische Stadtkirchenkreis Kassel heute ab 10 Uhr vorstellen. Die Gräber wurden bereits archäologisch untersucht und Nachforschungen dazu angestellt. Demnach wurden die gefundenen menschlichen Überreste im Zeitraum zwischen 1714 und 1776 dort bestattet. Die Kasseler Karlskirche ist eine Hugenottenkirche. Sie wurde 1710 als geistliches Zentrum für die französischen Glaubensflüchtlinge eingeweiht.

Urteil im Prozess um Internet-Betrug erwartet

Nach fast einem Jahr Verhandlungsdauer wird heute im Prozess um umfangreiche Betrügereien mit Internet-Gewinnspielen vor dem Landgericht Frankfurt das Urteil erwartet. Auf der Anklagebank sitzen noch vier von ursprünglich fünf Beschuldigten, die mit den Betrügereien insgesamt 776 000 Euro ergaunert haben sollen. Rund 14 000 Geschädigte schalteten Gewinnspiel-Abonnements zum Preis zwischen 9,90 und 183 Euro, ohne aber tatsächlich etwas gewinnen zu können. Für den Hauptangeklagten (32) forderte die Staatsanwaltschaft vier Jahre Haft, die drei anderen Beschuldigten sollen Bewährungsstrafen erhalten. Das Verfahren gegen den fünften Angeklagten war bereits gegen eine Geldauflage eingestellt worden. Die Verhandlung beginnt um 10 Uhr. 

Demo und neue Verhandlung bei Halberg Guss

Nach vier Wochen Streik beim Autozulieferer Neue Halberg Guss (NHG) sprechen die Kontrahenten wieder miteinander. Vor der Verhandlungsrunde, die heute um 11 Uhr beginnt,  will die IG Metall ihren Forderungen noch mit einer Demonstration in Frankfurt Nachdruck verleihen, zu der rund 600 Teilnehmer aus den NHG-Standorten Saarbrücken und Leipzig  erwartet werden. In dem Konflikt geht es um die geplante Schließung des Werks in Leipzig mit 700 Beschäftigten Ende 2019 sowie um den erwogenen Abbau von 300 der insgesamt 1500 Arbeitsplätze in Saarbrücken. Die NHG gehört seit Januar zur Prevent-Gruppe, die sich vor allem mit VW immer wieder erbittert um Lieferkonditionen gestritten hat. Die NHG stellt vor allem Motorblöcke und Antriebswellen für Autos und Lastwagen her. (mit dpa) 
 

 

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