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Das bringt der Tag Buchmesse öffnet ihre Tore

Buchmesse beginnt in Frankfurt +++ Oberstudienrat wegen Missbrauchs angeklagt +++ Suche nach Brandursache in Wiesbadener Industriepark +++ Alles, was heute in Hessen wichtig wird, erfahren Sie hier.

Buchmesse Frankfurt
Die Buchmesse fängt an, Ulrich Wickert ist schon da. Foto: Andreas Arnold (dpa)

Guten Morgen aus Frankfurt!

In Frankfurt beginnt am heutigen Mittwoch die weltgrößte Buchmesse. Rund 7300 Aussteller aus mehr als 100 Ländern - das ist ein leichter Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr - zeigen ihre Produkte. Im Mittelpunkt steht die Digitalisierung der Branche. Insgesamt werden an den fünf Messetagen rund 270 000 Besucher erwartet.

Bis Freitag ist die 69. Frankfurter Buchmesse für Fachbesucher reserviert, am Wochenende ist das allgemeine Lesepublikum zugelassen. Insgesamt finden auf und außerhalb der Messe mehrere tausend Veranstaltungen mit Hunderten von teils sehr prominenten Autoren statt.

Ehrengast der Bücherschau ist Frankreich und der französische Sprachraum. Knapp 200 Schriftsteller aus den frankophonen Ländern kommen nach Frankfurt. Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) eröffneten am Dienstagabend gemeinsam die Messe. Sie beschworen die jahrhundertelangen gewachsenen kulturellen Bindungen beider Länder, die weiter ausgebaut werden sollten.

Oberstudienrat vor Gericht

Weil er zwei Schülerinnen sexuell missbraucht haben soll, muss sich am Mittwoch ein 42 Jahre alter Oberstudienrat eines Frankfurter Gymnasiums vor dem Amtsgericht Frankfurt verantworten. Der Pädagoge soll 2015 bei zwei unterschiedlichen Gelegenheiten in seiner Wohnung Geschlechtsverkehr mit den 15-Jährigen gehabt haben.

Bei einer Durchsuchung der Wohnung wurden später im Computer des Angeklagten auch zahlreiche jugendpornografische Dateien sichergestellt, was ebenfalls in die Anklage einfloss. Das Gericht hat nur einen Verhandlungstag eingeplant.

Ursachenermittlung nach Feuer

Nach dem Brand in einem Wiesbadener Industriepark gehen die Ermittlungen zur Ursache am Mittwoch weiter. Es sei noch unklar, wann mit Ergebnissen zu rechnen sei, berichtete Polizeisprecher Bernhard Amann am Morgen. „Das ist nichts, was man in zwei oder drei Stunden feststellen kann“, sagte er. Auch zur Höhe des Schadens konnte er keine Angaben machen.

Das Feuer war am Dienstagnachmittag ausgebrochen und hatte einen Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungskräften ausgelöst. Die Löscharbeiten dauerten bis in die Abendstunden. Nach ersten Erkenntnissen brannten vor allem Kunststoffe, keine Gefahrstoffe oder Chemikalien. Der starke Rauch war auch im gegenüberliegenden Mainz zu sehen. (Mit Material von dpa)

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