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Das bringt der Tag Bangen um das Herz von Opel

Spekulationen um Zukunft des Entwicklungszentrums +++ 66-Jähriger stirbt bei Tauchunfall +++ Gewitter nach anhaltender Trockenheit +++ Alles, was heute in Hessen wichtig wird, erfahren Sie hier.

Opel in Rüsselsheim
Die Opel-Zentrale in Rüsselsheim. Foto: rtr

Guten Morgen aus Frankfurt!

Wie geht es weiter mit dem Opel-Entwicklungszentrum und seinen mehr als 7000 Ingenieuren? Auf Antworten von Opel-Chef Michael Lohscheller hofft der Betriebsrat des Autobauers bei einer kurzfristig einberufenen Betriebsversammlung am in Rüsselsheim. Gesamtbetriebsratschef Wolfgang Schäfer-Klug will sich auf einer Pressekonferenz gegen 9.45 Uhr äußern. „Ein (Aus-)Verkauf der Opel-Entwicklung würde Opel die Zukunft nehmen“, fürchten die Arbeitnehmervertreter.

Spekulationen über einen Teilverkauf des Entwicklungszentrums hatten für Unruhe gesorgt. Laut einem Bericht der französischen Zeitung „Le Monde“ denkt der Opel-Mutterkonzern PSA darüber nach.

Opel-Chef Lohscheller betonte: „Unser Engineering ist und bleibt Kern von Opel.“ Alle künftigen Opel-Modelle würden in Rüsselsheim entwickelt. Zudem übernehme Rüsselsheim zahlreiche wichtige Aufgaben für die PSA-Gruppe. Opel war im vergangenen August von PSA übernommen worden. Im November 2017 hieß es, Rüsselsheim solle der Hauptstandort bei der Entwicklung neuer Opel- und aller britischen Vauxhall-Modelle sein. 

Zum Konzern gehören auch die Marken Peugeot, Citroën und DS.

Taucher stirbt in Schiefergrube

Ein 66-Jähriger ist bei einem Tauchen im Kreis Waldeck-Frankenberg tödlich verunglückt. Er sei gemeinsam mit einem 51 Jahre alten Mann in der Schiefergrube Christine in Willingen unterwegs gewesen, teilte die Polizei am Donnerstagmorgen mit. Bei einem Dekompressionsstopp sei dem jüngeren Taucher aufgefallen, dass sein Begleiter fehlt. Er fand ihn in später bewusstlos in sechs Metern Tiefe und brachte ihn an die Oberfläche. Trotz Wiederbelebung starb der 66-Jährige später im Krankenhaus. Warum der Mann beim Tauchen das Bewusstsein verlor, war zunächst unklar.

Schäden durch Trockenheit befürchtet

Die anhaltende Trockenheit setzt der Natur auch in den hessischen Großstädten zu. Darmstadt hat sogar schon seine Einwohner zur Mithilfe aufgerufen - sie sollen die Bäume in ihrer Nachbarschaft gießen. Die Pflanzen leiden derzeit nach Einschätzung auch anderer Grünflächenämter im Land ähnlich wie im Jahrhundertsommer 2003; ohne Bewässerung erwarten die Kommunen dauerhafte Schäden an der Vegetation. In Frankfurt sind derzeit nach Auskunft des Grünflächenamts bis zu 25 Mitarbeiter täglich nur mit dem Wässern von rund 5000 jungen Bäumen entlang der Straßen und in den Parks beschäftigt. Zwar sind für diesen Donnerstag Gewitter in der Mitte und im Süden Hessens vorhergesagt. Die Folgen der Trockenheit könnten sie nach Meinung von Fachleuten aber nicht ausgleichen, höchstens abmildern. (mit Material von dpa)

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