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Das bringt der Tag Aufräumen nach Sturm Fabienne

+++ Sturm hinterlässt Schäden in Hessen +++ künftig mehr U-Bahnen in Frankfurt +++ Einheit gegen Auto-Poser +++ Alles, was heute in Hessen wichtig wird, erfahren Sie hier.

Sturm im Rheinmain-Gebiet
Schwer beschädigtes Auto in Rödermark: Sturmtief Fabienne hat schwere Schäden hinterlassen. Foto: Andreas Arnold (dpa)

Das Sturmtief „Fabienne“ ist am Sonntag auch über Hessen gezogen und hat schwere Schäden hinterlassen. In Südhessen meldete die Polizei mehr als 160 Notrufeinsätze. „Auffallend ist die hohe Zahl umgestürzter Bäume, die nach ersten Einschätzungen deutlich höher als bei bisherigen Unwettern war“, berichtet das Polizeipräsidium Südhessen. Viele Straßen waren dadurch unpassierbar.

In Darmstadt stürzte ein großer Baumast auf ein Hausdach und zwei Autos. Die umliegenden Gebäude mussten geräumt werden - 36 Menschen wurden in Sicherheit gebracht. Zwei Menschen wurden schwer verletzt, als Bäume auf ihre Autos fielen - ein 55-Jähriger in Stockstadt am Rhein und eine 46 Jahre alte Frau in Schaafheim. In Münster bei Dieburg sind Dachteile von einer Schule geflogen. In Gräfenhausen wurde das Dach eines Supermarkts abgedeckt. In Rüsselsheim flogen 100 Styroporplatten auf einer Baustelle umher. In Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen blieb ein Bus in einer überfluteten Unterführung stecken. 

Viele Bahnverbindungen waren durch Bäume im Gleis oder beschädigte Oberleitungen unterbrochen. Der Zugverkehr funktionierte nur noch eingeschränkt. Die Bahnstrecken Frankfurt-Heidelberg sowie Frankfurt-Mannheim waren zwischenzeitlich gesperrt. Auch der Flughafen Frankfurt hatte mit Problemen zu kämpfen. Allein zwischen 16 und 18 Uhr mussten rund zwei Dutzend Flüge annulliert werden.

Künftig mehr U-Bahnen in Frankfurt

Welcher Frankfurter kennt das nicht? Im Berufsverkehr steht man dicht gedrängt in vollen U-Bahnen. Das soll anders werden: Die Frankfurter Verkehrsgesellschaft VGF will ihre U-Bahnflotte modernisieren - und vor allem vergrößern. Damit will sie den steigenden Fahrgastzahlen Rechnung tragen. Heute wollen VGF-Geschäftsführer Michael Rüffer und Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (SPD) bekannt geben, wann und wie viele neue Bahnen angeschafft werden.

Foltervorwurf gegen IS-Extremisten

In Frankfurt steht ein IS-Extremist erneut vor Gericht. Der 32-jährige Abdelkarim E. B. soll im syrischen Bürgerkrieg Folterszenen mit einer Kamera festgehalten haben. Bereits im November 2016 war der Extremist wegen der Teilnahme an bewaffneten Auseinandersetzungen zu achteinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Nach den Vorstellungen der Bundesanwaltschaft soll nun eine Gesamtstrafe von elfeinhalb Jahren gebildet werden.

Raubmord an Schmuckhändler 

Seit Ende Mai müssen sich drei zwischen 20 und 27 Jahre alte Männer wegen eines Raubüberfalls auf einen Schmuckhändler in Frankfurt vor dem Landgericht  verantworten. Bei dem Überfall wurde der 78 Jahre alte Geschäftsmann getötet und seine Ehefrau schwer verletzt. Die Staatsanwaltschaft hatte Haftstrafen von bis zu 13 Jahren und neun Monaten gefordert. Heute haben die Anwälte der Nebenkläger sowie die Verteidiger der drei Angeklagten das Wort.

Details zum geplanten documenta-Institut  

Die Pläne für den Bau eines documenta-Instituts in Kassel werden allmählich konkret. Heute will der Kasseler Oberbürgermeister Christian Geselle (SPD) über den aktuellen Stand informieren. Das documenta-Institut soll die weltweit bedeutendste Ausstellung für moderne Kunst erforschen und ihre Geschichte aufarbeiten. Die Bau-Kosten werden bisher auf 24 Millionen Euro geschätzt. Ein Platz für den Neubau nahe der Universität wurde bereits ausgewählt.

Pilotprojekt gegen Autoposer

Wer kennt sie nicht – die armseligen Typen in ihren aufgemotzten Karren, die mit ordentlich Krawall ihre Umwelt beeindrucken wollen, aber einfach nur nerven. Dicker Auspuff, wenig Hirn. Die lauten und PS-starken Fahrzeuge sind durch Tuning häufig illegal. Die Frankfurter Polizei hat in einem Pilotprojekt die Kontrolleinheit „Auto-Poser, Raser, Tuner“ (KART) gegründet, die Beamten sind Kenner der Tuning-Szene. Anwohner in Wohngebieten und Kneipenbesucher werden das begrüßen.  Auch Innenminister Peter Beuth (CDU) ist stolz auf seine Polizei-Jungs und stattet der Einheit heute einen Besuch ab.

Der Regen lässt nach 

Sturmtief „Fabienne“ ist abgezogen, der Regen und der Wind haben nachgelassen. Am Montag ziehen die Wolken nach Osten ab und hin und wieder lässt sich die Sonne blicken. Meistens bleibt es trocken, nur in Nordhessen kann es noch einzelne Schauer geben. Die Temperaturen klettern bis auf 16 Grad.   

 

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