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Das bringt der Tag Auf den Straßen droht Glatteis

+++ Warnung vor gefrierendem Regen +++ Beratung für traumatisierte Flüchtlinge +++ Hessen will Start-Ups locken +++ Alles, was heute in Hessen wichtig wird, erfahren Sie hier.

Winterdienst
Heute kann etwas Schnee fallen - und es kann glatt werden. Foto: imago

Autofahrer aufgepasst: Heute kann es stellenweise gefährlich glatt werden. Das Atlantiktief „Renate“ zieht von Westen nach Hessen. „Renate“ bringt Wolken – und leider auch Niederschläge. Es kann schneien oder – und das ist heute fast noch tückischer – regnen. Denn die vergangene Nacht war sternenklar, es hat ordentlich abgekühlt auf Werte deutlich unter dem Gefrierpunkt. Wenn der Regen auf die gefrorenen Böden fällt, droht Glätte.

Im Laufe des Tages lassen die Niederschläge nach und gegen Nachmittag erreichen die Temperaturen Höchstwerte von null bis drei Grad. Dennoch sollten Autofahrer auf der Hut sein: An exponierten Stellen kann es auch am späten Nachmittag noch rutschig sein.

Behinderungen im Nahverkehr 

Der RMV meldet derzeit zwei Störungen: Der Betrieb der Regionalbahnen RB47 und RB48 ist eingeschränkt, mehrere Fahrten müssen entfallen. Zwischen Beienheim und Nidda ist ein Ersatzverkehr eingerichtet. Außerdem hat die RB96 wegen einer Signalstörung massiv Verspätung.   

Anlaufstelle für traumatisierte Flüchtlinge

In Darmstadt geht heute die erste von vier neuen Anlaufstellen für traumatisierte Flüchtlinge in Hessen an den Start. In der Einrichtung werden schwer traumatisierte Menschen sozialpädagogisch und psychotherapeutisch betreut. Rund 70 bis 80 Prozent der Flüchtlinge seien stark traumatisiert, berichten der Caritasverband und das Deutsche Rote Kreuz. Um Langzeitfolgen abzumildern, müssten diese Menschen  psychosozial versorgt werden.

Das „Psychosoziale Zentrum für Geflüchtete Südhessen“ (PZGS) ist das erste von insgesamt vier Einrichtungendieser Art in Hessen. Die anderen drei Beratungsstellen sind in Frankfurt, Kassel und Gießen geplant und sollen ebenfalls bald eröffnet werden.

Beuth stellt Kriminalstatistik vor

Rechtspopulisten entwerfen gerne Horrorszenarien von Gewalt und Kriminalität in deutschen Städten – da tut ein nüchterner Blick auf die Zahlen vielleicht ganz gut. Der hessische Innenminister stellt heute die Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2017 vor.

2016 war die Zahl der Straftaten in Hessen leicht gestiegen auf insgesamt  412.104 Fälle. Bei den Wohnungseinbrüchen gab es jedoch einen Rückgang um gut zehn Prozent. Die Aufklärungsquote hatte mit 62,7 Prozent einen Rekordwert erreicht. Die Statistik gibt neben der Straßenkriminalität auch detailliert Auskunft über Straftaten im Zusammenhang mit Zuwanderung, politisch motivierte Attacken sowie Angriffe auf Polizisten.

Neuer Plan für Frankfurter Start-ups

Frankfurt ist in Deutschland zwar das unangefochtene Finanzzentrum, doch bei Start-ups denken alle nur an Berlin. Selbst Gründer digitaler Finanzfirmen (Fintechs), die Verbrauchern Hilfe beim Sparen oder neue Zahlverfahren bieten wollen, zieht es eher in die Hauptstadt als ins Rhein-Main-Gebiet. Das soll sich ändern: Die schwarz-grüne Landesregierung hat sich mit Unternehmen und Hochschulen das Ziel gesetzt, die Region Frankfurt Rhein-Main binnen fünf Jahren zu einem international führenden Start-up-Standort, gerade für Fintechs, zu machen.

Laut Informationen der Bank Comdirect hat Frankfurt zwar bei der Zahl der Fintechs zuletzt etwas  zulegen können. Ende September 2017 waren hier 84 Start-ups aktiv. In Berlin waren es jedoch 228. Auch beim Geld mangelt es in Frankfurt gewaltig: Frankfurter Fintechs konnten am Main gerade einmal 25 Millionen Euro von Investoren einsammeln, die Konkurrenz in der Hauptstadt kam dagegen auf 664 Millionen Euro.

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