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Das bringt der Tag Angst am Frankfurter Hauptbahnhof geht um

Amokläufer besucht Grab der in Offenbach getöteten Studentin Tugce +++ Abbau des Atomkraftwerks Biblis beginnt +++ Empfang für Studenten aus 40 Nationen im Römer. Das bringt der Tag in Frankfurt und Rhein-Main.

Kriminalität in Frankfurt
Immer mehr Nutzer des Frankfurter Hauptbahnhofs haben Angst, Opfer eines Verbrechens zu werden. Die Polizei versucht, mit mehr Präsenz das Sicherheitsempfinden zu erhöhen. Foto: Andreas Arnold

Das beschäftigt die FR-Online-Leser am Mittwochmorgen: Der Amokläufer von München soll ein Jahr vor seinem Amoklauf das Grab der in Offenbach getöteten Studentin Tugce Albayrak besucht haben. Er soll sogar Bilder von ihrem Grab gemacht und sich über die Tote lustig gemacht haben.

Wer sich unwohl fühlt, wenn er am frühen Morgen oder am Abend im Frankfurter Hauptbahnhof einen Fernzug oder eine S- und U-Bahn nehmen will, ist mit diesem Gefühl nicht alleine. Nach der Frankfurter Bürgerbefragung fürchten immer mehr Nutzer dort um ihre Sicherheit. 28 Prozent der im Dezember 2016 Befragten nehmen den Hauptbahnhof als einen „Unsicherheitsraum“ wahr. Das ist gegenüber dem Vorjahr eine Zunahme um sagenhafte 115 Prozent. Lesen Sie dazu unseren Bericht.

Jahrzehntelang haben Atomkraftgegner gegen das Atomkraftwerk in Biblis protestiert. Heute beginnt der Abbau des stillgelegten Meilers. Zum offiziellen Beginn der Arbeiten um 9.30 Uhr werden Hessens Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) und Kraftwerksleiter Horst Kemmeter selbst Hand anlegen. Sie wollen eine Kühlwasserpumpe auf dem Gelände abbauen. Die Genehmigungen für den Rückbau hatte das Ministerium als Aufsichtsbehörde bereits Ende März erteilt. Der Biblis-Betreiber RWE hat für den Abbau mindestens 15 Jahre veranschlagt.

Hessischer Friedenspreis wird verliehen

Hohe Auszeichnung für erfolgreiche Diplomatie: Die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini wird heute um 15.30 Uhr in Brüssel den Hessischen Friedenspreis 2016 erhalten. Unter ihrer Leitung sei der Durchbruch in den äußerst schwierigen Verhandlungen zum iranischen Atomwaffenprogramm gelungen, hatte Landtagspräsident Norbert Kartmann (CDU) bei der Ankündigung erklärt. Das Preisgeld von 25 000 Euro stammt aus einer Stiftung des früheren hessischen Ministerpräsidenten Albert Osswald (SPD).

Frankfurt braucht mehr Energie

In Frankfurt wächst nach Angaben des Versorgers Mainova der Energiebedarf, unter anderem weil es immer mehr Rechenzentren in der Stadt gibt. Aus dem Grund nimmt Mainova heute um 11 Uhr  ein neues Umspannwerk im Westen Frankfurts in der Kleyerstraße  in Betrieb. Nach Einschätzung von Telehouse Deutschland, einem Betreiber von Rechenzentren, dürfte es in Frankfurt 25 bis 30 solcher Zentren geben. Vermutlich sei ein halbes Dutzend Wettbewerber hier am Markt, sagte Vorstandsmitglied Béla Waldhauser. Die Anbieter stellten dabei Räume, Strom und Kühlung für Server zur Verfügung. Der Markt in Deutschland wachse, sagte Waldhauser.

Die Stadt Frankfurt am Main empfängt heute im Römer 60 Studenten aus rund 40 Nationen. Die Studierenden sind Teilnehmer der von der Goethe-Universität und der University of Applied Sciences gemeinsam veranstalteten 15. Hessischen Internationalen Sommeruniversität ISU sowie der 4. Frankfurt Summer School und der 1. Summer Academy on Global Justice der Goethe-Universität Frankfurt. Die Gäste werden von Stadtrat Lutz Raettig im Kaisersaal begrüßt.

Sommerwerft in Frankfurt beginnt

Hier noch eine Empfehlung für die Planung des kommenden Wochenendes: Es  heißt in Frankfurt wieder Ahoi für die Sommerwerft am nördlichen Mainufer vor dem Frankfurter Osthafen. Los geht es am Freitag, 21. Juli, um 17 Uhr mit einer „Kulturinvasion“ am Goetheplatz. Streetdancer, Musiker und Stelzenläufer und weitere bunte Wesen werden tanzend und akrobatisch Plätze in der City erobern. Hier finden Sie alles, was Sie dazu wissen müssen.

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