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Das bringt der Tag Angeklagter Rocker hat letztes Wort

+++ Urteil zu Schießerei am Stoltzeplatz erwartet +++ Betrunkener Geisterfahrer vor Gericht +++ Frostige Nächte kommen +++ Alles, was heute in Hessen wichtig wird, erfahren Sie hier.

Schießerei in der Frankfurter Innenstadt
Am Vatertag 2016 fielen in der Frankfurter Innenstadt Schüsse. Foto: dpa

Die Tat schockierte viele Frankfurter: Mitten in der Stadt trugen am Himmelfahrtstag 2016 Rocker ihren Streit aus, am Stoltzeplatz - vor belebten Straßencafés - fielen Schüsse. Im Prozess vor dem Landgericht Frankfurt hat heute der Angeklagte das letzte Wort. Dem 57-Jährigen aus der Hells-Angels-Szene wird versuchter Mord zur Last gelegt. Höchstwahrscheinlich fällt die Schwurgerichtskammer heute noch das Urteil. 

Der mutmaßliche Täter soll mit weiteren Rockern am Vatertag 2016 in einem Café am Stoltzeplatz gesessen haben, als sein 41-jähriger Kontrahenten in einem SUV vorbeifuhr. Es fielen Schüsse, der 41-Jährige wurde durch Kugeln in Niere, Lunge und Oberarm lebensgefährlich verletzt. Der Angeklagte hatte ausgesagt, dass aus dem Auto zuvor geschossen worden sei. Die Verteidigung forderte daher einen Freispruch, da es sich um Notwehr gehandelt habe.

Grund für die Schießerei soll ein interner Streit zwischen unterschiedlichen Fraktionen im verbotenen Hells-Angels-Charter Westend sein. Demnach stehen sich bei den Hells Angels „Traditionalisten“ und türkisch dominierte „Junge Wilde“ gegenüber. Der Angeklagte hatte - ziemlich überraschend – über das Geschehen ausgesagt. Normalerweise verweigern Mitglieder der Hells Angels die Zusammenarbeit mit den Behörden.

Lkw-Fahrer nach Geisterfahrt vor Gericht  

Schwere Vorwürfe gegen den Fahrer eines Transporters: Ein 34 Jahre alter Mann aus Polen soll im September als Geisterfahrer auf der A67 unterwegs gewesen seien und einen tödlichen Unfall verursacht haben. Der Mann sei völlig betrunken mit seinem Kleinlastwagen in verkehrter Richtung auf die Autobahn 67 aufgefahren, sagt die Staatsanwaltschaft. Am Rüsselsheimer Dreieck rammte er dann frontal ein entgegenkommendes Auto aus den Niederlanden. Dessen Fahrer und seine beiden Mitfahrer kamen ums Leben. Der Angeklagte selbst erlitt schwere Verletzungen.

Heute beginnt am Amtsgericht Groß-Gerau der Prozess wegen fahrlässiger Tötung. Der Unfallverursacher soll mindestens 3,09 Promille Alkohol im Blut gehabt haben.

Mutmaßlich Mörderin soll aussagen

Absurd, aber wohl wahr: Angeregt von Horrorfilmen und einer Fernsehserie über „Killer-Paare“ sollen sich eine 38-Jährige und ihr 28 Jahre alter Freund entschieden haben, Serienmörder zu werden. Und die beiden beließen es laut Staatsanwaltschaft keineswegs bei ihren merkwürdigen Fantasien: Im März 2017 sollen sie in Dieburg eine Rentnerin erstochen haben.

Im Prozess vor dem Darmstädter Landgericht soll heute die angeklagte Frau aussagen. Sie hatte bislang zu den Vorwürfen geschwiegen. Nach ihrer Festnahme hatte sie gegenüber der Polizei bestritten, am Mord beteiligt gewesen zu sein. Ein Ex-Freund sagte jedoch aus, die Angeklagte habe ihm am Abend nach der Tat erzählt, jemanden erstochen zu haben. Auch der 28-jährige Angeklagte nannte die Frau als Mittäterin. 

Das Paar hatte sich einen Tag nach der Tat mit dem Auto nach Spanien abgesetzt. Angeblich, um von da aus in ein afrikanisches Land zu gelangen, dass kein Auslieferungsabkommen mit Deutschland hat. Durch Handyortungen konnten sie jedoch noch in Spanien festgenommen werden.

Forschung zu Autoimmunerkrankungen ausgezeichnet

Bei Entzündungen spielt der Botenstoff TNF eine wichtige Rolle. Er regelt, ob die betroffenen Zellen absterben sollen - oder ob sie unbeschadet davonkommen. Im Kampf gegen Autoimmunerkrankungen wie Rheuma kann man daher versuchen, diesen wichtigen Botenstoff zu hemmen. Genau das erforschen Anthony Cerami (77) aus den USA und David Wallach (72) aus Israel. Die beiden Wissenschaftler erhalten dafür heute den Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Preis 2018.

Der Paul Ehrlich-Preis wird traditionell am 14. März, dem Geburtstag des Nobelpreisträges Paul Ehrlich, in der Paulskirche verliehen. Die renommierte Auszeichnung für Mediziner wird seit 1952 verliehen. Von den bisher 126 Geehrten haben später 22 den Nobelpreis erhalten.

Meteorologen erwarten frostige Nächte

Heute hängen zwar noch einige Wolken am Himmel, doch immer häufiger lässt sich auch die Sonne blicken. Es bleibt überwiegend trocken und die Temperaturen steigen auf zwölf Grad. Das sollte man genießen, denn es wird noch einmal winterlich. Die Temperaturen können in den kommenden Nächten vielerorts wieder in den Minusbereich sinken. Es müsse mit Frost, Glätte durch überfrierende Nässe oder Schnee gerechnet werden, sagt der Deutsche Wetterdienst. Insbesondere zum Wochenende hin soll es kälter werden.

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