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Darmstadt Patrick Lange erhält Sportpreis

Darmstadt ehrt erfolgreiche Athleten. Durch den Neubau des Nordbads und des Stadions will die Stadt attraktiver für den Sport werden.

Sportlerehrung
Die Akrobatik-Gruppe der SG Arheilgen zeigte bei der Verleihung ihr Können. Foto: Rolf Oeser

Triathlet und Ironman-Weltmeister Patrick Lange vom Darmstädter Schwimm- und Wassersport-Club (DSW) 1912 erhält den Sportpreis der Stadt Darmstadt. Bürgermeister und Sportdezernent Rafael Reißer (CDU) verkündete die Entscheidung der Jury bei der städtischen Sportlerehrung am Samstag in der Halle am Böllenfalltor-Stadion. Selbst konnte Lange die Auszeichnung nicht entgegennehmen, da er schon in Baden-Baden sein musste für die Gala „Sportler des Jahres“.

Überzeugt hatte Lange die Jury durch seinen erneuten Sieg beim Ironman-Turnier auf Hawaii: Nach seinem Sieg im vergangenen Jahr wurde er auch 2018 Erster und blieb sogar als erster Teilnehmer unter der Acht-Stunden-Marke. „Zweimal hintereinander den Ironman zu schaffen, ist einfach genial“, sagte Sportdezernent Reißer unter dem Applaus des Publikums.

Auch sonst seien Darmstädter Sportlerinnen und Sportler überaus erfolgreich gewesen, sagte Reißer: So wurden am Samstag 94 Hessische, 67 Süddeutsche und 35 Deutsche Meister geehrt. Insgesamt 244 Sportlerinnen und Sportler erhielten Medaillen von der Stadt für ihre Leistungen. 37 von ihnen hatten zudem an Europa- und elf an Weltmeisterschaften teilgenommen. Besonders erfolgreich waren Jugendliche und Erwachsene im Rhönradturnen, beim Inline-Speedskaten sowie im Kunstradfahren und konnten Gold- oder Silbermedaillen erringen. „Wir haben Sportlerinnen und Sportler auf einem sehr hohen Niveau in der Stadt“, sagte Sportamtsleiter Martin Westermann.

Für besonderes Engagement in Vereinen wurde in diesem Jahr auch sechsmal die Sportplakette der Stadt vergeben. Diese erhielten Ingrid und Frank Dietrich (Orplid Darmstadt), Uwe Jacobsen (DSW 1912), Eugen Rempel (TG 1875 Darmstadt), Johann Wesner (TG Bessungen) und Michael Pfingstgraef (TG Bessungen).

Um den Sport besser fördern zu können, sei das Sportamt in diesem Jahr neu aufgestellt worden, sagte Rafael Reißer. Auffälligstes Merkmal war der Umzug des Amtes, mit Martin Westermann erhielt es im Februar zudem einen neuen Leiter. „Unser Ziel ist es, für Ehrenamtliche den besten Service bieten zu können“, sagte der Sportdezernent. Außerdem sei die Stadt daran, sich attraktiver zu machen für den Sport, sagt er mit Blick auf zwei Großprojekte. So werden Nordbad und Sportstadion neu gebaut. „Der Stadion-Neubau ist eine konsequente Weiterentwicklung“, so Reißer. Das neue Nordbad solle sogar das „schönste Schwimmbad in ganz Hessen“ werden.

Unterhalten wurden die Besucher der Sportlerehrung von zwei Vorführungen: Während die Akrobatikgruppe der Sportgemeinschaft Arheilgen mit beeindruckender Körperbeherrschung durchaus Bewährtes vorführte, setzten die Sportler der Darmstadt Athenas der TU auf Ungewöhnliches. „Quidditch“, benannt nach dem Spiel aus den „Harry Potter“-Romanen von Joanne Rowling, wurde vorgeführt. Abgesehen von den Besenstielen zwischen den Beinen der Spieler sei es ein Mix aus Handball, Völkerball und Rugby, wie Trainer Alexander Heinrich erläuterte.

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