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Bundestagswahl Frankfurt und Rhein-Main Vorläufiges Endergebnis für Hessen steht fest

4. Update +++ CDU-Rechtsaußen Irmer wechselt in den Bundestag +++ Bouffier: „Wir werden die AfD korrekt behandeln“ +++ Grüne offen für Sondierungsgespräche mit CDU +++ Aktuelles zur Wahl hier im Ticker.

Protest in Frankfurt
Teilnehmer einer Demonstration protestieren im Frankfurter Bahnhofsviertel gegen den Wahlerfolg der AfD. Foto: Andreas Arnold (dpa)

8:41 Uhr: Im Landkreis Fulda hat die AfD bei der Bundestagswahl die hessenweit höchsten Wahlergebnisse erzielt. Wie aus Tabellen von Statistik Hessen hervorgeht, kam die Partei im Landkreis Fulda auf das vorläufige Ergebnis von 16,2 Prozent. 

6:01 Uhr: Das vorläufige amtliche Endergebnis der Bundestagswahl für Hessen steht fest: CDU 30,9 Prozent (-8,3), SPD 23,5 (-5,3), Grüne 9,7 (-0,2), Linke 8,1 (+2,1), AfD 11,9 (+6,3) , FDP 11,6 (+6). Wahlbeteiligung: 77,0 Prozent. 

0.30 Uhr: Der umstrittene hessische Landtagsabgeordnete Hans-Jürgen Irmer wechselt in den Bundestag nach Berlin. Der 65-Jährige gewinnt nach dem vorläufigen Endergebnis im Wahlkreis Lahn-Dill (172) das Direktmandat. Irmer gilt als Rechtsaußen der CDU-Landtagsfraktion und war häufiger wegen rechtspopulistischer Äußerungen in die Kritik geraten. Er holt 38,3 Prozent der Erststimmen und gewinnt damit klar gegen die SPD-Kandidatin Dagmar Schmidt (29,7  Prozent). Auch bei den Zweitstimmen liegt die CDU vor der SPD.

23.20 Uhr: Der Wahlkreis von Erika Steinbach geht erneut an die CDU: Die Landtagsabgeordnete und Unternehmensberaterin Bettina Wiesmann bekommt im Wahlkreis Frankfurt II 32,4 Prozent der Stimmen und hat damit das Direktticket nach Berlin errungen. Steinbach war im Streit um die Flüchtlingspolitik aus der CDU-Bundestagsfraktion ausgetreten.

22.15 Uhr: Zum Umgang mit der AfD sagt Bouffier: „Wir werden die AfD korrekt behandeln.“ Aber sie werde auch „eine harte Auseinandersetzung bekommen“. Die AfD sei gegen Europa, habe keine Lösung in der Sache und greife bis ins rechtsextreme Lager aus. Es müsse gelingen, ihre Wähler besser zu erreichen. Die AfD müsse entzaubert werden.

22.10 Uhr: Um 22.10 Uhr ist die Wahlparty  in der Centralstation in Darmstadt – noch vor Auszählung aller Wahlkreise - zu Ende. Mit Astrid Mannes hat erstmals die CDU seit 1994 ein Direktmandat im Bundestagswahlkreis Darmstadt geholt. Sie gewinnt im Kopf-an-Kopf-Rennen gegen Christel Sprößler mit mehr als 2000 Stimmen. Sprößler, Bürgermeisterin von Roßdorf, verabschiedet sich noch vor Auszählung aller Wahlkreise in ihre Heimatkommune. „Ich bin gerne für die Roßdörfer da“, sagt sie. Mannes kündigt an, dass im Januar Neuwahlen in Mühltal stattfinden würden, wo sie derzeit Bürgermeisterin ist.

21.21 Uhr: Die AfD verliert in Frankfurt:  Nach der Auszählung der Zweitstimmen in 452 von 490 Wahlbezirken kommt die CDU jetzt auf 26,1 Prozent, die SPD auf 20,5, die Grünen auf 14,5, die Linke auf 12,0, die AfD auf nur noch 8,8 und die FDP auf 13,8.

21.15 Uhr: Die Sozialdemokratin Esther Dilcher hat das Direktmandat im Wahlkreis Waldeck gewonnen. 35,1 Prozent der gültigen Erststimmen entfallen auf Dilcher. Vor vier Jahren hatte die CDU mit Thomas Viesehon den nördlichsten Wahlkreis Hessens gewonnen. Die SPD ist nach dem
vorläufigen Endergebnis nach Angaben des Wahlleiters auch bei den Zweitstimmen mit 30,9 Prozent stärkste Partei. Die CDU erreicht 30,0 Prozent, die AfD 11,7 Prozent, die FDP 9,9, die Linken 7,0 und die Grünen 6,9 Prozent. Der Wahlkreis Waldeck (167) ist als erster der 22
hessischen Wahlkreise bei der Bundestagswahl ausgezählt.

21.10 Uhr: Bis zu 800 Menschen haben nach Polizeiangaben  in Frankfurt gegen den Einzug der AfD in den Bundestag und einen „Rechtsruck“ demonstriert. Sie zogen friedlich durch die Innenstadt. Zu Zwischenfällen kam es nicht, wie ein Polizeisprecher sagte. Linke Gruppen hatten zu der Demonstration aufgerufen.

21.05 Uhr: Wechsel im Wettrennen: Astrid Mannes (CDU) liegt jetzt in Darmstadt nach der Auszählung von 244 von 274 Wahlbezirken mit 1250 Stimmen vor Christel Sprößler (SPD). Allerdings ist ein Bezirk von Bürgermeisterin Sprößler noch nicht ausgezählt.

21.02 Uhr: Die Zahlen in Frankfurt bleiben stabil. Nach der Auszählung der Zweitstimmen in 422 von 490 Wahlbezirken kommt die CDU auf 25,8, die SPD auf 20,8, die Grünen auf 14,4, die Linken auf 12,2, die FDP auf 13,5 und die AfD auf 9 Prozent. Sie sackt damit eher leicht ab.

20.50 Uhr:   „Unser Ziel, drittstärkste Kraft und zweistellig zu werden, haben wir nicht erreicht“, sagt Daniela Wagner, Vorsitzende der hessischen Grünen, in Darmstadt. Sie kündigt an, ihre Partei, werde zu Sondierungsgesprächen gehen, wenn die CDU sie dazu einlade. Da sie als Nummer eins der Landesliste  in den Bundestag einziehen wird, will sie sich dort  für den Wahlkreis stark machen. Hier nennt sie, den ÖPNV finanziell zu stärken,  und den sozialen Wohnungsbau zu fördern. Wagner konnte sich  als Direktkandidatin für den Wahlkreis nicht durchsetzen.

20.40 Uhr: In Darmstadt liegt die SPD-Direktkandidatinnen Christel Sprösler (SPD) nach der Auszählung von 221 von 274 Wahlbezirken 88 Stimmen vor ihrer Konkurrentin Astrid Mannes (CDU).

20.38 Uhr: Die AfD bleibt in Frankfurt weiterhin einstellig. Nach der Auszählung der Zweitstimmen in 366 von 490 Wahlbezirken kommt die CDU auf 25,4 Prozent, die SPD auf 21,1, die Grünen auf 14,3, die Linken auf 12,4, die FDP auf 13,2 und die AfD auf 9,3.

20.30 Uhr: Die AfD hat in Darmstadt bei der zentralen Wahlveranstaltung in der Centralstation ihren Tisch geschlossen geräumt. Der Bundestagskandidat Frank Karnbach war schon vorher gegangen. Der Moderator in  der Centralstation in Darmstadt kommentiert dies mit, „schade, den hätte ich gerne interviewt“ und bat das Publikum, den jetzt leeren Tisch zu besetztn und erntet damit Applaus.

Zypries (SPD) ratlos über den Absturz ihrer Partei

20.25 Uhr: „Die  politische Auseinandersetzung ist extrem notwendig“, sagt Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) vor dem Hintergrund des Einzugs der AfD in den Bundestag. Sie interessiere, wer Menschen wähle, die als Erstes sagen, „wir werden unser Volk zurückholen“. Das Thema Flüchtlinge sei oft in ihrem Wahlkreis angesprochen worden. Doch das Problem sei, die Leute suchten nicht das Gespräch. Über die Gründe des Absturzes der Sozialdemokraten zeigt sie sich bei der Wahlparty in Darmstadt ratlos. Die SPD hätte ihre Wahlversprechen wie Mindestlohn, Ehe für alle oder Frauenquote umgesetzt.

20.15 Uhr: Die FDP bleibt in Frankfurt stärker als die AfD. Nach der Auszählung der Zweitstimmen in 290 von 490 Wahlbezirken kommt die CDU auf 25,3, die SPD auf 21,1, die Grünen auf 14, die Linken auf 12,4, die AfD auf 9,5 und die FDP auf 13,2 Prozent.

20 Uhr: Ministerpräsident Bouffier (CDU) will die Erfahrungen mit Schwarz-Grün in Hessen in mögliche Verhandlungen über eine Jamaika-Koalition im Bund einbringen. „Wir haben eine sehr stabile, sehr erfolgreiche schwarz-grüne Regierung. Wir hatten auch mit der FDP eine gute  Zusammenarbeit“, sagte der CDU-Vize im hr-Fernsehen. „Jetzt wird es im Bund darum gehen, ein Dreierbündnis zu machen, dass dann wirklich auch stabil ist.“

19.56 Uhr: In Frankfurt ist die FDP stärker als die AfD. Nach der Auszählung der Zweitstimmen in 199 von 490 Wahlbezirken in Frankfurt kommt die CDU auf 25,2 Prozent, die SPD auf 21,2, die Grünen auf 13,8, die Linken auf 12,6, die AfD auf 9,9 und die FDP auf 12,9 Prozent.

19.54 Uhr: Die innenpolitische Sprecherin der hessischen SPD-Landtagsfraktion, Nancy Faeser, teilt auf Twitter mit: „Bittere Niederlage für die Sozialdemokratie. Wir haben keinen Auftrag für die Regierung sondern für eine starke Opposition.“

19.50 Uhr:  Rund 300 Menschen demonstrieren in der Frankfurter City gegen den Einzug der AfD in den Bundestag und das Wahlergebnis. Sie skandieren unter anderem „Nationalismus raus aus den Köpfen.“ Zu Zwischenfällen ist es zunächst nicht gekommen, wie ein Polizeisprecher sagt. Linke Gruppen hatten zu der Demonstration aufgerufen.

19.48 Uhr: Die ehemalige Bundesfamilienministerin und CDU-Politikerin aus Hessen, Kristina Schröder, zollt der SPD auf Twitter „Respekt“, weil sei entschieden die Oppositionsrolle annehme. Zugleich äußerte sie sich erleichtert darüber, „dass die große Koalition vorbei ist“.

19.40 Uhr:  Nach der Auszählung der Zweitstimmen in 126 von 490 Wahlbezirken in Frankfurt kommt die CDU auf 25 Prozent, die SPD auf 21,2, die Grünen auf 14,1, die Linken auf 12,6, die AfD auf 10 und die FDP auf 12,9 Prozent.

19.40 Uhr: In Offenbach liegt Tuna Firat (SPD) momentan vorne, im ganzen Wahlkreis 185, der auch weite Teile des Landkreises Offenbach umfasst, hat CDU-Kandidat Björn Simon momentan nach Auszählung von 110 der 284 Wahlbezirke aber fast zehn Prozent Vorsprung. Das dürfte kaum noch einzuholen sein.

19.35 Uhr: In Darmstadt zeichnet sich zwischen den beiden Direktkandidatinnen Christel Sprösler (SPD) und Astrid Mannes (CDU) ein Kopf-an-Kopf-Rennen ab. Die SPD-Politikerin liegt derzeit bei 31,3 Prozent, die CDU-Politikerin bei 30,2. Sprösler sagt, dass während des Wahlkampfes in Gesprächen an Ständen und auf Wahlveranstaltungen der SPD klar geworden sei, dass viele Bürger eine Große Koalition ablehnten. Es sei gut, wenn die SPD in die Opposition ginge, da sonst die AfD die stärkste Oppositionspartei würde.

19.29 Uhr: Die CDU scheint im Bundestagswahlkreis 185 (Offenbach) viele Erststimmen an die AfD verloren zu haben - dieses Bild zeichnet sich zumindest nach der Auszählung von 18 Wahlbezirken ab. Könnte es Tuna Firat (SPD), der über die Landesliste der SPD keine Chance hat, doch in den künftigen Bundestag schaffen?

19.26 Uhr: Zur OB-Wahl gibt es noch keine Ergebnisse. Wohl aber für Offenbach-Stadt. Nach Auszählung von 17 Wahlbezirken liegt Direktkandidat Björn Simon (CDU) mit 29,7 Prozent nur sehr knapp vor Tuna Firat (SPD) mit 28,2 Prozent.

19.22 Uhr: In Frankfurt liegt ein vorläufiges Zwischenergebnis vor nachdem 54 von 490 Wahlbezirken ausgezählt sind. Dies sind die Ergebnisse bei den Erststimmen: Matthias Zimmer (CDU) 31 Prozent, Oliver Strank (SPD) 26,4, Jessica Purkhardt (Grüne) 9,4, Achim Kessler (Linke) 9,7, Horst Reschke (AfD) 11 und Nicola Beer (FDP) 8,9.

19.15 Uhr: Neuenstein (Kreis Hersfeld-Rotenburg) ist die erste Gemeinde in Hessen, bei der das Wahlergebnis schon vorliegt. Die CDU kommt dort auf 37,6 Prozent (2013: 44,6), die SPD auf 27,3 (2013: 33,1), die Grünen auf 3,3 (2013: 4,9), die Linke auf 4,4 (2013: 4,8), die FDP auf 9,3 (2013: 3,7). Absoluter Sieger ist die AfD. Sie fährt satte 15 Prozent ein.

19 Uhr: Im Wahlkreis Darmstadt sind drei von insgesamt 274 Wahlkreisen ausgezählt. Astrid Mannes von der CDU erreicht danach 35,5, Christel Sprösler 30,3, Daniela Wagner von den Grünen 8,2, Michael Friedrichs von den Linken 6,2, Frank Karnbach von der AfD 13 und Nicolas Wallhäuser 5,7 Prozent. Friedrich Herrmann von den Freien Wählern kommt auf 0,8 Prozent, Anna Schupp von MLPD 0,3 Prozent.

18.50 Uhr:  Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) geht von einer schwierigen Regierungsbildung nach der Bundestagswahl aus. Trotz der schweren Verluste der Union
sagt er in der ARD: „Die CDU hat die Wahl gewonnen. Wir wollen, dass Angela Merkel Kanzlerin bleibt.“ Die Aufgabe, eine stabile Regierung zu bilden, sei aber „nicht ganz einfach“. Zugleich räumte er ein: „Wir hätten uns viel mehr gewünscht.“ Stimmung und Umfragen seien anders gewesen.

18.45 Uhr: Auf der zentralen Wahlparty in der Zentralstation in Darmstadt ist auch um 18.45 Uhr noch niemand von der SPD aufgetaucht. Der Darmstädter FDP-Kandidat Nicolas Wallhäuser freut sich über das gute Abschneiden seiner Partei. „Wir haben in unserer Kampagne hart und viel gearbeitet. Wir haben uns in den vergangenen vier Jahren neu erfunden. Wir haben gezeigt, dass es ein bürgerlich-liberales Lager braucht", sagt er. Das Abschneiden der AfD habe ihn nicht überrascht, wohl aber, dass die CDU so stark abgestürzt sei. Er geht davon aus, dass die Liberalen auch in Darmstadt, einer grünen Hochburg, gut abschneiden.

18.45 Uhr: „Für mich persönlich ist es besonders bitter, dass eine Partei wie die AfD so viele Stimmen bekommt“, sagt Tuna Firat, Direktkandidat für die SPD im Bundestagswahlkreis Offenbach. Ob er es bei einem solch schlechten SPD-Ergebnis in den Bundestag schafft, ist unklar. Über die Liste kann es auf keinen Fall gelingen - dass er den Wahlkreis gewinnen kann, glaubt er aber noch immer. Im Offenbacher Klingspor-Museum sind schon viele Menschen zur Wahlparty eingetroffen, Partystimmung herrscht aber nicht. Als der Balken der AfD in die Höhe schnellt, ist der Saal fast komplett still. Jetzt wird es lauter, Gespräche kommen in Fahrt.

18.35 Uhr: Enttäuscht vom Abschneiden der CDU ist Astrid Mannes, CDU-Kandidatin im Wahlkreis Darmstadt und Bürgermeisterin von Mühltal. „Diesen Verlust haben wir in dem Maß nicht erwartet“, sagt sie in Darmstadt. Die Prognosen hätten nicht gestimmt. Mit dem hohen Abschneiden der AfD habe sie allerdings gerechnet. „Die ist ein klarer Auftrag an uns, in die genaue Analyse zu gehen. Wir brauchen einen Kursweschel.

18.20 Uhr: Betroffen zeigt sich Daniela Wagner, hessische Landesvorsitzender der Grünen, über das gute Abschneiden der AfD bei einer Wahlveranstaltung in der Zentralstation in Darmstadt. „Es liegt ein großer Schatten über diesem Tag“, sagt sie. Die Grünen haben  zwar nach Prognosen ihr zweitbestes Ergebnis bei einer Bundestagswahl eingefahren. Doch der Erfolg der AfD bremse die Freude der Grünen, weil eine in Teilen offen rassistische Partei in den Bundestag einziehe, so Daniela Wagner. 

18.15 Uhr: Der HR meldet eine erste Hochrechnung: Danach erzielt die CDU 32,7 Prozentpunkte, ein Verlust von 8,8. Die SPD erreicht 20,2 und verliert danach 5,5 Prozentpunkt. Die Linke fährt 8,9, die Grünen 9,4, die FDP 10,5 ein und die AfD erreicht 18,4. Das ist ein Plus von 8,7 Prozentpunkten.

18.10 Uhr: „Für mich persönlich ist es besonders bitter, dass eine Partei wie die AfD so viele Stimmen bekommt“, sagt Tuna Firat, Direktkandidat für die SPD im Bundestagswahlkreis Offenbach. Im Offenbacher Klingspor-Museum sind schon viele Menschen zur Wahlparty eingetroffen, Partystimmung herrscht aber nicht. Als der Balken der AfD in die Höhe schnellt, ist der Saal fast komplett still. Jetzt wird es lauter, Gespräche kommen in Fahrt.

Schäfer-Gümbel spricht von „großen Niederlage“

18.06 Uhr: Der hessische SPD-Vorsitzende und Bundesvize Thorsten Schäfer-Gümbel spricht schon kurz nach der ersten Prognose von einer „großen Niederlage“. Er sagt „Wir brauchen einen programmatischen und organisatorischen Neuanfang.“ Und weiter: „Wenn man mit einem schlechteren Ergebnis aus der Groko kommt als man rein gegangen ist, kann man nicht wieder reingehen.Unser Auftrag lautet: Oppositionsführerschaft. Der Meinungsstreit über den besten Weg zwischen den beiden Volksparteien muss auch klarer werden.“ Der SPD-Vize zeige sich erschüttert über das Abschneiden der Alternative für Deutschland (AfD):

18.05 Uhr: Die Wahllokale in Hessen haben kaum geschlossen, schon liegen die erste Prognosen  vor. Danach liegen die CDU bei 32.5 Prozentpunkten, die AfD bei acht Prozentpunkten, die SPD bei 20, die FDP bei 10,5, die Grünen bei 9.5. Die großen Parteien verlieren deutlich.

14.50 Uhr: Die Frauen im Wahlbüro in der Großsporthalle von Hanau-Klein-Auheim haben am frühen Nachmittag ganz gut zu tun. Die Beteiligung scheint auch hier höher als bei vergangenen Bundestagswahlen. „Ist ganz schön was los heute", sagt eine der Damen. Gleich nebenan läuft in der Turnhalle ein Turnier der Handball-Knirpse und sorgt für zusätzlichen Zulauf.

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