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Bundestagswahl AfD-Sprecher rechnet mit weiteren Weggängen

Nach dem Eklat um Noch-Parteichefin Frauke Petry rechnet Peter Münch, Vorstandssprecher der hessischen AfD, mit weiteren Weggängen. Petrys Verhalten nennt er „höchst unanständig“.

27.09.2017 12:37
Bundestagswahl
Frauke Petry hat mit ihrer Partei gebrochen. Foto: dpa

Der Landesvorstandssprecher der hessischen AfD, Peter Münch, rechnet nach dem Eklat um Noch-Parteichefin Frauke Petry mit Weggängen von Mitgliedern. Es werde sie vereinzelt geben, sagte Münch am Mittwoch. Aber man habe den Bruch mit AfD-Mitbegründer Bernd Lucke in Hessen auch gut überstanden. So etwas könne sogar gut für eine Partei sein. „Dann gibt es einen Reinigungsprozess, der ganz demokratisch abläuft.“

Petry und ihr Ehemann Marcus Pretzell, der Vorsitzender der AfD-Fraktion im nordrhein-westfälischen Landtag ist, hatten angekündigt, der Partei den Rücken kehren zu wollen - ohne sich
jedoch aus der Politik zurückzuziehen. Aus einigen Landesverbänden meldeten sich danach einzelne Abgeordnete, die Sympathie für dieses Projekt zeigten.

Münch betonte, er finde Petrys Verhalten nach der Bundestagswahl „höchst unanständig“. Es gebe AfD-Anhänger in Hessen, die sehr wütend seien. Petry habe Lucke einst vorgeworfen, sein Mandat mitzunehmen. Jetzt machten sie und Pretzell das gleiche. „Das sind Leute, die nicht zur AfD stehen und ihre Egoismen spazieren geführt haben.“ (dpa)

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