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OB-Stichwahl In Offenbach ist die SPD der große Sieger

Die Wahl von Felix Schwenke zum OB in Offenbach ist auch ein Erfolg für die SPD. Für die CDU ist das Abschneiden Freiers ein Desaster - der Kommentar.

Stichwahl
Felix Schwenke (links) mit dem bisherigen Offenbacher OB Horst Schneider. Foto: Rolf Oeser

Felix Schwenke setzt eine jahrzehntelange Tradition in Offenbach fort, in der die SPD seit 1947 bis auf eine Ausnahme in den 1980er Jahren ununterbrochen den Oberbürgermeister stellt. Dennoch war der Sieg des SPD-Kandidaten, der mit 38 Jahren der jüngste Rathauschef Offenbachs wird, keineswegs ausgemacht. Vor allem nicht in dieser Höhe. Denn Schwenke erzielte im ersten Anlauf ein besseres Ergebnis als Amtsinhaber Horst Schneider vor sechs Jahren.

Der Wahlsieg ist nicht nur seinem Ehrgeiz und seinem Fleiß geschuldet, sondern er ist auch ein Erfolg der Partei, die geschlossen hinter dem Kandidaten gestanden und für diesen gekämpft hat. Verdienste, die sich Schwenke vor seiner Abwahl durch die neue Koalition als Kämmerer erworben hatte, haben sicher auch zu seinem Wahlsieg beigetragen.

Für die CDU ist das Abschneiden Freiers ein Desaster, das dem CDU-Kreisvorsitzenden Stefan Grüttner zu denken geben muss. Dass Freier, der sich gerne als sparsamer Kämmerer darstellt, wenige Tage vor der Stichwahl mit der Ankündigung punkten wollte, mit ihm werde es ein Hallenbad geben, wirkte wie eine Verzweiflungstat. Die Bürger haben dieses Wahlmanöver wohl als das durchschaut, was es war: ein unseriöses Versprechen.

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