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Brand in Liederbach Feuer in Flüchtlingsunterkunft

In Liederbach brennt eine Flüchtlingsunterkunft. Rund 100 Flüchtlinge, darunter 17 Kinder, müssen in ein Quartier nach Kelkheim umziehen. Es gibt erste Hinweise auf einen möglichen Verursacher des Brandes.

26.02.2017 16:04
Feuerwehr im Einsatz (Symbolbild).
Feuerwehr im Einsatz (Symbolbild). Foto: Götz Nawroth

Ein Brand hat am Sonntagmorgen eine Asylbewerberunterkunft in Liederbach im Main-Taunus-Kreis unbewohnbar gemacht. Wie Landrat Michael Cyriax (CDU) mitteilte, wurde niemand verletzt. Die Polizei ermittele wegen mutmaßlicher Brandstiftung, habe aber vorerst keinen Hinweis auf einen fremdenfeindlichen Hintergrund. Das Polizeipräsidium in Wiesbaden berichtete, es gebe bereits erste Hinweise auf einen möglichen Verursacher des Brandes.

Vor Ausbruch des Feuers sei der Polizei eine Auseinandersetzung in dem Haus gemeldet worden, worauf ein Ermittlungsverfahren eingeleitet worden sei, aus dem sich entsprechende Anhaltspunkte ergeben hätten. Ein Bewohner sei vorläufig festgenommen worden. Nähere Angaben könnten nicht gemacht werden, sagte ein Sprecher.

Rund 100 Flüchtlinge, darunter 17 Kinder, mussten in ein Quartier nach Kelkheim umziehen. In aller Eile wurden Matratzen gebracht und eine Notküche eingerichtet. Laut dem Ersten Kreisbeigeordneten Wolfgang Kollmeier ist der vom Brand betroffene Teil der Unterkunft auf Monate unbewohnbar. Allerdings solle er ohnehin komplett saniert werden. Die Höhe des Sachschadens stand vorerst noch nicht fest. (dpa)

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