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Bad Soden Waldgasthaus „Hubertus“ gerettet

Die Denkmalschutzbehörde in Wiesbaden hat die zwischen Bad Soden und Königstein gelegene Waldgaststätte„Hubertus“ zum Kulturdenkmal erklärt. Der Abriss des alten Gebäudes ist damit vom Tisch.

Bad Soden
Das mehr als 100 Jahre alte Waldgasthaus „Hubertus“ ist vor dem Abriss gerettet. Foto: Michael Schick

Das Landesamt für Denkmalpflege in Wiesbaden hat die Waldgaststätte „Hubertus“ an der Königsteiner Straße zwischen Bad Soden und Königstein zum Kulturdenkmal erklärt. Damit kann das mehr als 100 Jahre alte Gebäude nicht abgerissen werden, und auch die Pläne von Investoren, an der Stelle zehn Reihenhäuser zu bauen, sind Makulatur.

Eine Erbengemeinschaft hatte das Grundstück, auf dem das Ausflugslokal steht, im vergangenen Jahr verkauft. Laut dem seit 1972 gültigen Bebauungsplan ist Wohnbebauung auf dem Areal zulässig. Die Denkmalschutzbehörde hat den Plänen nun einen Riegel vorgeschoben. Dem Vernehmen nach wurde der Kaufvertrag mit aufschiebender Wirkung abgeschlossen, sodass er nun rückabgewickelt werden kann und die Verkäufer das Nachsehen haben.

Die Stadt sei Anfang der Woche vom Denkmalschutz informiert worden, sagte Bad Sodens Bürgermeister Norbert Altenkamp (CDU) der FR. „Wir werden deshalb dem Abriss der Waldgaststätte nicht zustimmen.“ Er sei froh, dass das Kleinod in Neuenhain erhalten bleibt. „Es ist immer schade, wenn historische Gebäude aus dem Ortsbild verschwinden.“

Eine Bürgerinitiative hatte die Denkmalschutzbehörde informiert und mehrere hundert Unterschriften für den Erhalt des „Hubertus“ gesammelt.

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