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Bad Homburg Menschenhandel und Populismus

In der neuen Reihe „Forum Kurpark“ in Bad Homburg geht es um aktuelle gesellschaftliche Themen und um Zukunftsfragen.

Populismus, Eurokrise und 3D-Druck – renommierte Referenten sollen künftig ein Mal pro Monat im Bad Homburger „Forum Kurpark“ aktuelle gesellschaftliche Debatten und wichtige Zukunftsfragen erörtern. „Es geht um die brennenden Themen unserer Zeit“, sagt Matthias Setzer, der Leiter des Fachbereichs Kultur im Rathaus. Bislang habe in der Kurstadt ein entsprechendes Format gefehlt.

Deshalb sei er auch sofort bereit gewesen, die Englische Kirche als Veranstaltungsort zur Verfügung zu stellen, als der Rotary-Club Bad Homburg Kurpark mit der Idee auf ihn zugekommen sei, sagt Oberbürgermeister Alexander Hetjes (CDU).

Den Auftakt macht am kommenden Dienstag, 7. August, die Direktorin des John Stuart Mill-Instituts für Freiheitsforschung, Ulrike Ackermann. Sie spricht ab 19.30 Uhr über das Thema „Krise der Volkspartei – Krise der Politik“ und befasst sich dabei auch mit dem aktuellen Erfolg populistischer Bewegungen und der Zukunft der Demokratie.

Einen kurzen Weg hat Stefan Sturm, der Vorstandsvorsitzende des in Bad Homburg ansässigen Dax-Konzerns Fresenius, wenn er am 12. September über den „Zukunftsmarkt Gesundheit“ spricht. Dass die Rotarier Sturm als Referenten gewinnen konnten, freue ihn aus lokaler Perspektive besonders, lobt Hetjes.

Um „Menschenhandel und Prostitution“ geht es am 2. Oktober beim Vortrag des ehemaligen Ersten Kriminalhauptkommissars Manfred Paulus. Der Chefvolkswirt der Degussa, Thorsten Polleit, spricht am 7. November unter dem provokanten Titel „Der Euro – Wege aus einer historischen Fehlentscheidung“ über die Zukunft der Gemeinschaftswährung.

Am 5. Dezember referiert Andreas Gebhard von der FH Aachen über das 3D-Drucken. Und zum vorläufigen Abschluss der Reihe berichtet Brigadegeneral Karsten Stoye am 23. Januar über die Nato-Frühwarnflotte Awacs. Er hoffe, dass das „Forum Kurpark“ im kommenden Jahr eine Fortsetzung finde, sagt Oberbürgermeister Hetjes.

Die Teilnahme kostet pro Veranstaltung zehn Euro. Den Erlös spenden die Rotarier für karitative Zwecke.

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