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Bad Homburg Blickachsen-Schau ab Mai

Bei der „Blickachsen“-Schau arbeiten die Macher der Skulpturenbiennale mit dem österreichischem Museum Liaunig zusammen. Eröffnet wird sie am 21. Mai.

Zentrum der 11. „Blickachsen“-Schau ist wieder der Kurpark in Bad Homburg. Hier ist eine Skulptur aus dem Jahr 2015 zu sehen. (Archivbild) Foto: Renate Hoyer

Als der Galerist Christian Scheffel 1997 erstmals Skulpturen von international renommierten Künstlern im Bad Homburger Kurpark aufstellte, war noch nicht abzusehen, welche Dimension die von ihm kuratierte „Blickachsen“-Schau einmal annehmen würde. Bei ihrer jüngsten Auflage vor zwei Jahren war die Skulpturenbiennale bereits an insgesamt neun Standorten im Rhein-Main-Gebiet zu sehen – außer in Bad Homburg in Frankfurt, Darmstadt, Kronberg, Eschborn, Eppstein, Neu-Anspach, dem Freilichtmuseum Hessenpark, dem Saalburg-Kastell und dem Kloster Eberbach.

Auch bei den 11. „Blickachsen“, die in diesem Jahr anstehen, würden wieder ähnlich viele Orte bespielt, kündigt Sprecherin Sunita Scheffel an. Es seien einige neue dabei, dafür beteiligten sich andere diesmal nicht. Die komplette Liste der Standorte wollte Scheffel noch nicht verraten. Nur so viel: In Bad Homburg, Frankfurt und Eschborn sind in jedem Fall auch 2017 wieder Skulpturen zu sehen.

Einen Teil davon wird das Museum Liaunig aus dem österreichischen Neuhaus beisteuern. „Diese Kooperation verspricht die Teilnahme einer Reihe österreichischer Künstler mit ganz unterschiedlichen Ansätzen und Arbeitsweisen“, kündigt Christian Scheffel an, der die Ausstellung weiterhin verantwortet, inzwischen als Geschäftsführer der Stiftung Blickachsen .

Kurpark als Zentrum

Das Museum Liaunig verfügt über eine umfangreiche Sammlungen bildender Kunst aus dem Österreich der Nachkriegszeit. Auch in der Vergangenheit hatte die Bad Homburger Skulpturenbiennale bereits mit Partnermuseen zusammengearbeitet, vor zwei Jahren mit dem Middelheimmuseum aus dem belgischen Antwerpen.

Eröffnet werden die 11. Blickachsen am 21. Mai. Zu sehen sein werden die Kunstwerke bei freiem Eintritt bis 1. Oktober. „Der Besucher wird auch in diesem Jahr den Kontrasten und den Bezügen der Arbeiten zueinander unter freiem Himmel nachspüren können“, verspricht Kurator Scheffel. Zentrum wird wieder Bad Homburg mit seinem 1856 von Peter Joseph Lenné angelegten Kurpark sein. Den Blickachsen, die Lenné dabei geschaffen hat, verdankt die Ausstellung ihren Namen.

Das Künstlerverzeichnis der bisherigen „Blickachsen“ liest sich wie ein Who is who der zeitgenössischen Bildhauerei mit Namen wie Jean Tinguely, Louise Bourgeois, Markus Lüpertz und Per Kirkeby. Insofern ist es keine große Übertreibung, wenn Christian Scheffel seine Skulpturenschau in eine Reihe mit der Documenta, der Biennale von Venedig und den Skulptur-Projekten Münster rückt.

Die Stiftung Blickachsen soll das Ausstellungsprojekt dauerhaft absichern. Sie firmiert als gemeinnützige GmbH.

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