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Antifa in Wiesbaden Eier gegen die AfD

Auf ein Restaurant in Wiesbaden, in dem eine AfD-Veranstaltung stattfand, fliegen mit Farbe befüllte Eier. Antifa-Aktivisten bekennen sich zu der Tat.

AfD
Logo der AfD (Symbolfoto). Foto: dpa

Nach einem Wurf mit bunt gefüllten Eiern auf ein Restaurant in Wiesbaden hat die Polizei Ermittlungen aufgenommen. Wie ein Polizeisprecher mitteilte, war das Gebäude in der Nacht zu Freitag mit Farbe beschmiert worden – wenige Stunden nachdem die AfD dort einen Themenabend abgehalten hatte. Es ist nicht das erste Mal, dass das Restaurant beschädigt wurde. In der Vergangenheit waren darüber hinaus Graffiti an die Wohnungen mehrerer Wiesbadener AfD-Politiker gesprüht worden.

Zu dem Eierwurf haben sich inzwischen Mitglieder der Antifa bekannt. „Wer die AfD und anderen Rechtspopulist*innen Raum bietet, liefert ihren faschistoiden Ideologien einen Nährboden“, heißt es auf einer Internetplattform. Auch die Wiesbadener AfD geht davon aus, dass die Täter der Antifa zuzuordnen sind, „die in ihrer vermeintlich moralischen Überheblichkeit das Recht in die eigene Hand nehmen und sich damit bisher weitgehend ungestraft über geltendes Recht und Gesetz stellen“, teilt die Partei mit.

Als Konsequenzen kündigt die AfD an, Themenabende künftig nicht mehr bei Wiesbadener Gastwirten abhalten zu wollen. Zudem sei die Großveranstaltung mit Guido Reil, der Mitte April vor 500 Menschen sprechen sollte, abgesagt worden. Darüber hinaus will die Rathausfraktion am Donnerstag in der Stadtverordnetenversammlung   mit einem Dringlichkeitsantrag alle Rathausfraktionen auffordern, Gewalt gegen die AfD zu verurteilen. Noch nie sei bisher „auch nur ein öffentliches Wort des Bedauerns oder des Verurteilens dieser Gewaltakte durch die anderen Wiesbadener Parteien zu vernehmen“ gewesen.

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