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Antifa gegen AfD Farbattacken richten sich gegen AfD-Politiker

Eine bislang unbekannte Antifa-Gruppe übernimmt die Verantwortung für Sachbeschädigungen an Häusern und einem Auto von AfD-Politikern in Frankfurt und Bad Homburg.

Auch Peter Münch war von den Attacken betroffen. Foto: imago/Becker&Bredel

Drei Vertreter der Alternative für Deutschland im Rhein-Main-Gebiet sind am vergangenen Freitag Opfer von wahrscheinlich politisch motivierten Sachbeschädigungen geworden. Wie die Partei am Montag mitteilte, wurde in der Nacht auf Freitag das Auto des Landessprechers Peter Münch in Bad Homburg mit einer grünlichen, möglicherweise ätzenden Flüssigkeit übergossen. Zudem wurden alle vier Reifen durchstochen. Zeitgleich wurden die Wohnhäuser von zwei Mitgliedern des Frankfurter Kreisvorstands der Partei mit Anti-AfD-Parolen beschmiert. Die zuständigen Polizeipräsidien Frankfurt und Westhessen bestätigten den Bericht der AfD.

In einem Bekennerschreiben, das auf dem Portal „Linksunten.Indymedia“ veröffentlicht wurde, übernahm eine bislang unbekannte Gruppierung namens „Antifa Nordost“ die Verantwortung für die Schmierereien an den Wohnhäusern in Frankfurt. Zu dem Anschlag auf den Wagen von Peter Münch hat sich bislang niemand bekannt. Das Polizeipräsidium Westhessen schätzt den am Auto entstandenen Sachschaden auf rund 1500 Euro. Ob es sich bei der verwendeten Flüssigkeit um Säure handele, wie von der AfD behauptet, werde derzeit noch geprüft.

In derselben Nacht war in Frankfurt auch das Wohnhaus eines NPD-Kandidaten mit Farbe attackiert worden. Hierzu allerdings hatte sich bereits am Freitag ebenfalls auf „Linksunten.Indymedia“ eine andere Antifa-Gruppe bekannt.

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