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Anfahrt So geht's ganz einfach zum Hessentag

Tausende Besucher werden von Freitag an nach Rüsselsheim strömen - erfahren Sie hier, wie Sie am bequemsten zum größten Landesfest kommen.

Hessentag 2017 in Rüsselsheim
Letzte artistische Proben für einen der zahlreichen Auftritte bei der Eröffung des Hessentags in Rüsselsheim. Foto: dpa

Wer zum Hessentag will, lässt das Auto besser stehen. Weite Teile der Innenstadt sind gesperrt oder nur für Anwohner freigegeben. Wer dennoch mit dem Auto anreist, kann den Wagen auf einem der großen Besucherparkplätze an den Ortseingängen stehen lassen: von Westen, Richtung Bischofsheim, von Osten Richtung Raunheim. Darüber hinaus stehen temporär für die Veranstaltungen in der Hessentagsarena die Parkplätze und das Parkhaus der Firma Opel an der Berggewann zur Verfügung. LED-Tafeln führen zu den Parkplätzen, die mit einer kostenlosen Busshuttle-Linie mit mehreren Haltestellen an die Innenstadt, die großen Veranstaltungsstätten und die Hessentagsstraße angebunden sind. Die Busse verkehren im 15-Minuten-Takt.

Die Überfahrt mit der Fähre dürfte eine der reizvollsten Formen der Anreise sein: Die „Robert Stolz“ bringt die Besucher von Flörsheim aus über den Main direkt mitten hinein zum Hessentag. Die Fähre legt auf der Rüsselsheimer Seite am Schiffsanleger direkt neben dem Zelt des HR, des hessischen Trachtenvereins und der Bundeswehr an. An allen zehn Tagen fährt die Fähre im 45-Minuten-Takt. Sie startet um 8.30 Uhr am Rüsselsheimer Schiffsanleger am Mainvorland und fährt um 8.55 Uhr wieder von Flörsheim zurück. Abends legt die Fähre letztmals um 21.15 Uhr in Rüsselsheim ab und in Flörsheim um 21.40 Uhr. Die Einzelfahrkarte kostet für Erwachsene 3 Euro, Hin- und Rückfahrkarte 6 Euro. Kinder zahlen 1,50 Euro für eine einfache Fahrt und 3 Euro für eine Hin- und Rückfahrt. Es gibt unter anderem auch eine Familienkarte (7 Euro einfach, 14 Euro hin und zurück).

Die S-Bahnlinien S8 und S9 bilden das Rückrat des ÖPNV-Angebots zum Hessentag. Rüsselsheim ist mit ihnen umsteigefrei von fast allen großen Städten der Rhein-Main-Region und von den Kreisgemeinden Kelsterbach, Raunheim, Bischofsheim und Ginsheim-Gustavsburg schnell erreichbar. Die meisten Züge der Linien S8 und S9 sind abends mit größerem Platzangebot unterwegs. An den Festwochenenden (10./ 11. Juni und 17./18. Juni) sowie an Fronleichnam (15. Juni) werden bereits ab vormittags die Platzkapazitäten ausgeweitet. Zudem fahren abends an allen Tagen zusätzliche S-Bahnen.

Fahrgäste aus dem Kreisgebiet erreichen die S8 und S9 mit Umstieg von der S7 (über Bahnhof „Frankfurt Stadion“) und von der Linie RB 75 (über Mainz-Bischofsheim). In und aus Richtung Nauheim, Groß-Gerau, Klein-Gerau sowie Darmstadt, Dieburg und Aschaffenburg bestehen ab Mainz-Bischofsheim mit der Linie RB 75 bis in den späten Abend Fahrtmöglichkeiten. Zusätzlich wird auch Richtung Darmstadt spätabends das Fahrplanangebot ausgeweitet. Eine tägliche Sonderlinie von Mainz-Bischofsheim fährt von Richtung Gernsheim/Biblis über Nauheim, Groß-Gerau, Riedstadt, Stockstadt und Biebesheim.

Auf nahezu allen Linien im Rüsselsheimer Stadtgebiet werden die Fahrpläne nachts zeitlich ausgeweitet und zudem mehr Fahrten angeboten - allerdings wegen der Innenstadtsperrung mit geänderter Streckenführung.

Auch bei den Buslinien gibt es Veränderungen und Zusatzangebote. Die Linie 11 ist die einzige der Tageslinien, deren Fahrplan während des Hessentags unverändert bleibt. Die nächtlichen Linien 70 und 71 verkehren gar nicht, da auf allen anderen Buslinien länger als sonst üblich Fahrten angeboten werden. Für den Nahverkehr sind auch die Buslinien der LNVG besonders interessant. Das Fahrplanangebot auf den Linien 22, 24, 46 61, 67 und 72 wird täglich bis nach Mitternacht ausgeweitet. An Werktagen fahren zusätzliche Busse ab circa 15 Uhr bis gegen Mitternacht, an den Wochenenden und am Feiertag bereits ab etwa 9 Uhr bis Mitternacht und am Samstag, 17. Juni, bis gegen zwei Uhr.

Mit dem Fahrrad ist das Landesfest ebenfalls gut zu erreichen: Über den Mainradweg entlang des Flusses oder mit der Fähre vom Flörsheimer Mainufer. Es werden rund 6000 Fahrrad-Abstellplätze mit Anschlussmöglichkeit zur Verfügung stehen, darunter auch bewachte Abstellplätze unter der Brücke nach Flörsheim, was eine Gebühr von 2 Euro pro Rad kostet. In Flörsheim am Main wird es einen großen Fahrradparkplatz in direkter Nähe zum Fähranleger geben.

Lesen Sie mehr zum Thema in unserem Dossier Hessentag 2017

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