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Alltag an der Saalburgstraße Wenn Fahrer Rot sehen

Der Verkehr kennt hier kein Pardon. Eigentlich zeigt die Ampel für Autos, die vom Prüfling kommen, Rot. Doch das interessiert nicht. Die Fahrer schauen nur nach links, ob ihnen Crash-Gefahr droht.

18.11.2008 00:11

Der Typ schaut einfach nicht. Weder nach der Ampel, noch nach den Fußgängern. Die gucken dafür um so angestrengter. Und zwar nicht nur, wenn große Geländewagen mit HU-Kennzeichen um die Ecke rauschen. Sondern jedesmal, wenn sie Grün haben an der Ecke Saalburgstraße/Neebstraße. Reiner Selbstschutz.

Denn der Verkehr kennt kein Pardon. Eigentlich zeigt die Ampel für Autos, die vom Prüfling kommen, Rot. Doch das interessiert nicht. Die Fahrer schauen nur nach links, ob ihnen Crash-Gefahr auf der Saalburgstraße droht. Wenn nicht , dehnt der kundige Fahrer die Grün-Phase aus.

Dass die Motorisierten derart rücksichtslos sind, hat drei Gründe: Erstens kriegt man vom Prüfling runter gut Tempo drauf. Zweitens ist die Rechtsabbiegespur in die Saalburgstraße so breit, dass man fürs Kurve kriegen nicht abbremsen muss. Und drittens: Seitdem der direkte Weg von Seckbach zur City, der am Bethanienkrankenhaus vorbei führte, gekappt ist, staut sich die Schlange endlos zurück.

Da sieht der Autofahrer Rot. Ist er dann auf Touren, fährt er, bis er mit blechernem Widerstand rechnen muss. Wen interessieren da schon Fußgänger? ask

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