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Wiesbaden Verein will Fest für alle

Der Ball des Sports gilt als elitär. Doch das soll sich ändern. Dafür hat sich eigens ein Förderverein gegründet.

Spitzen- und Breitensport fördern und Wiesbaden als dauerhaften Austragungsort für den Ball des Sports erhalten – das sind die Ziele des neu gegründeten Fördervereins Stiftung Deutsche Sporthilfe.

Vorsitzender ist Andreas Steinbauer. Dem Verein gehören derzeit 13 Mitglieder an. Die Gründungsversammlung wählte Oberbürgermeister Sven Gerich (SPD) und Wirtschaftsdezernent Detlev Bendel (CDU) als stellvertretende Vorsitzende in den Vorstand, teilte der Verein mit.

Der Ball des Sports sei „eine echte Marke – und diese Marke ist wichtig für die Stadt Wiesbaden“, sagt Andreas Steinbauer. Der Verein wolle dazu beitragen, die Stadt bei der Bezuschussung des Balls zu entlasten. Ohne die Förderung der Stiftung Deutsche Sporthilfe „wäre der Spitzensport um ein Vielfaches schwieriger“, sagt Sven Gerich. Mit dem neuen Verein erhalte die Stiftung Deutsche Sporthilfe eine wichtige Förderung direkt aus der Landeshauptstadt, um auch weiterhin Sportler ideell und materiell zu unterstützen. Detlev Bendel verweist auf die wirtschaftliche Bedeutung der deutschlandweit größten Sport-Benefizveranstaltung: Der Ball des Sports mit seiner medialen Aufmerksamkeit und seiner ökonomischen Wertschöpfung habe für die Stadt eine besondere Bedeutung.

„Wir möchten, dass der Ball bei der Wiesbadener Bevölkerung ankommt und nicht isoliert als elitäre Veranstaltung wahrgenommen wird“, sagt Andreas Steinbauer. Der Verein sei offen für Interessenten, die die Ziele des Vereins unterstützen. Die Gründung des Vereins geht auf Ideengeber Claus Wisser zurück. Mit Wisag, Brita, Henkell, dem Rheingau Musik Festival und Kurt Wahler habe man wichtige Förderer gewinnen können. diu

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