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Wiesbaden Teurer wohnen

Die Preise für Grundstücke und Eigentum steigen weiter an. Die günstigste Wohnung gab es 2017 für 17 000 Euro, die teuerste für fast 3 Millionen Euro.

Die Preise für bebaute und unbebaute Wohnbaugrundstücke und Wohnungseigentum in Wiesbaden steigen weiter. Das geht aus der Marktanalyse des Gutachterausschusses für das Jahr 2018 hervor. Die Daten werden aus den bei der Geschäftsstelle in 2017 eingegangenen Kaufverträgen erstellt.

Die mit Abstand meisten Verträge wurden bei Wohnungs- und Teileigentum abgeschlossen. Die preiswerteste Wohnung kostete 17 000 und die teuerste 2 800 000 Euro. Der durchschnittliche Kaufpreis einer Eigentumswohnung betrug 272 600 Euro bei einer Größe von 77,8 Quadratmetern. Dies entspricht einem Preis von 3500 Euro pro Quadratmeter. Wohnfläche. 2016 waren es noch 3100 Euro.

Für unbebaute Wohnbaugrundstücke wurden im Durchschnitt innerhalb des gesamten Stadtgebietes rund 970 Euro pro Quadratmeter gezahlt. Wohnbaugrundstücke kosteten in den Stadtbezirken Nordost und Sonnenberg 2017 im Schnitt rund 1560 Euro pro Quadratmeter (2016: 1490) und im restlichen Stadtgebiet 920 Euro (2016: 660).

Für gewerblich genutzte Grundstücke wurde ein Durchschnittswert von rund 140 Euro pro Quadratmeter – bei allerdings auch nur 14 Kaufverträgen – ermittelt. Bei den bebauten Grundstücken bilden die Reihenhäuser die größte Gruppe. Das Reihenmittelhaus kostete im Durchschnitt 391 000 Euro (2016: 362 000 Euro).

Für freistehende Einfamilienhäuser – überwiegend vor 1975 gebaut – konnten in den sehr guten Lagen (Stadtbezirke Nordost und Sonnenberg) Durchschnittspreise von rund 1 400 000 Euro registriert werden, die Spitzenpreise liegen über 2 Millionen Euro. Im Mittel aller verkauften Häuser bewegt sich der Preis bei rund 830 000 Euro.

Die Durchschnittspreise für Mehrfamilienhäuser lagen bei 2 570 000 Euro, die von gemischt genutzten Gebäuden bei 3 200 000 Euro und die von Altbauvillen bei 1 830 000 Euro. Der Auswertung lagen 237 Verkaufsfälle zugrunde. Hier lag der Mittelpreis um 24 Prozent über dem von 2016. Diese große Steigerung beruht allerdings auch auf relativ vielen Verkäufen aus einem Objekt im Stadtbezirk Südost.

Der Immobilienmarktbericht Wiesbaden 2018 soll den Umfang des Grundstücksverkehrs und die Grundstückspreisentwicklung des vergangenen Jahres zeigen und damit zur Transparenz auf dem heimischen Grundstücksmarkt beitragen. Für Fachleute enthält der Marktbericht auch umfangreiche statistische Untersuchungen, wie etwa Liegenschaftszinssätze, Ertragswerte und weitere Faktoren.

Im Jahr 2017 wurden der Geschäftsstelle 2660 Objekte von den beurkundenden Notaren zugesandt. Das ist im Vergleich zum Vorjahr ein Rückgang von rund drei Prozent. jkö

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