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Wiesbaden Stellplätze in der City werden knapp

Stadt sieht dennoch freie Kapazitäten. Parkhaus City I schließt vorerst nicht.

Das Parkhaus Rhein-Main-Halle wird gerade abgerissen; das Parkhaus Coulinstraße ist schon länger zu. Das Mauritius-Parkhaus wurde kürzlich wieder eröffnet, allerdings nur zur Hälfte. Autofahrer befürchten, dass es immer schwieriger werde, einen Abstellplatz für das eigene Gefährt zu ergattern, wenn auch noch das in die Jahre gekommene Parkhaus City I an der City-Passage dicht machen sollte. 

Dass das Parkhaus City I demnächst schließen könnte, weist Andreas Guntrum von der Stadtentwicklungsgesellschaft zurück. Das Parkhaus sei Teil der Liegenschaft City-Passage, die die Stadt gerne verkaufen würde. Aber die Verhandlungen „dauerten noch Monate“, sagt Guntrum, aktuell gebe es keine neuen Entwicklungen. Auf lange Sicht soll das Parkhaus aber erweiterten Verkaufsflächen weichen. „Wir bestreiten nicht, dass es Engpässe gibt, wenn Parkhäuser geschlossen sind, weil sie erneuert werden“, gibt Daniel Sidiani, im Verkehrsdezernat für Verkehrsfragen zuständig, zu. Wer ein Lieblingsparkhaus habe, finde auch mal dort keinen Stellplatz. Dafür gebe es aber in anderen Parkhäusern genug freie Kapazitäten.

Insgesamt gibt es 4089 Stellplätze in Wiesbadener Parkhäusern. Sidiani kann keinen Mangel an Parkhäusern feststellen. In der Tat wies gestern um die Mittagszeit eine auf der städtischen Homepage ständig aktualisierte Übersicht über die freien Parkplätze in den 14 Parkhäusern der Stadt reichlich freie Plätze aus. Lediglich samstagvormittags werde es, sagt Sidiani, im Parkhaus Karstadt und Marktplatz eng. Eine Analyse zum ruhenden Verkehr, den das Zentrum für integrierte Verkehrssysteme im Auftrag der Stadt im November 2015 erstellte, belegt für die Parkhäuser Karstadt, am Theater und am Markt, dass sie an einer Stunde am Tag maximal ausgelastet seien. Sidiani: „Aber alle anderen nicht.“ 

Einen „gewissen Parkdruck“ gebe es indes für die Anwohner, die ihr Auto auf der Straße abstellen möchten, insbesondere im Westend, in der Stadtmitte und im Rheingauviertel. Für Berufstätige empfehle die Stadt ein Jobticket. 

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