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Wiesbaden Schöner und digitaler

Die Innenstadt verliert an Attraktivität. Das verlangt nach neuen Konzepten.

Die Wiesbadener Einkaufsstraßen gehören zwar immer noch zu den beliebtesten in Deutschland. Das Dienstleistungsunternehmen JLL hat jedoch herausgefunden, dass die Landeshauptstadt an Attraktivität verliert.

Eine Passantenzählung am 6. Mai dieses Jahres zwischen 13 und 16 Uhr ergab, dass sich weniger Menschen in der Fußgängerzone als in den Vorjahren bewegten.

Waren es 2015 noch 13100 Passanten pro Stunde, die durch die Fußgängerzone flanierten, wurden in diesem Jahr nur 7585 gezählt. Die FDP nimmt dies zum Anlass, ein Konzept zur Stärkung des Einzelhandels und der Dienstleister zu fordern.

Der Einzelhandelsverband, die Werbegemeinschaft Wiesbaden, die Industrie- und Handelskammer, die Grundstück- und Immobilieneigentümer sollen daran mitwirken, wie lokale Angebote ausgebaut und der Handel verstärkt auf digitale Marketing- und Vertriebswege umsteigen kann.

Zu prüfen sei auch, wie Parken einfacher und billiger gemacht werden könne, das Leerstandsmanagement verbessert und frequenzabhängige Mieten erhoben werden können.

Wiesbaden nimmt dennoch nicht nur hessenweit nach Frankfurt Platz zwei ein, sondern rangiert auch in ganz Deutschland unter den Städten mit 250 000 bis 500 000 Einwohnern auf Platz zwei. mre

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