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Wiesbaden Schocker für die Polizei

Die CDU lässt den Einsatz von Tasern für die Stadtpolizei prüfen. Deren Mitarbeiter sollen natürlich im Vorfeld gründlich ausgebildet werden.

Die Wiesbadener CDU will die Einführung von Elektroschockpistolen, Tasern genannt, für die Stadtpolizei prüfen. Das kündigte die Fraktion in einer Mitteilung an. Sie war kürzlich mit einem entsprechenden Antrag in der Stadtverordnetenversammlung gescheitert. Nun würde einer Einführung aber rechtlich nichts mehr im Wege stehen, weil das Landesinnenministerium die Polizei landesweit mit den Geräten ausrüsten wolle, heißt es zur Begründung.

Die Ausrüstung mit Tasern diene der Eigensicherung der städtischen Mitarbeiter. Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU) hatte erklärt, der Taser solle Schusswaffen nicht ersetzen. Sie hätten sich aber als sinnvolle Ergänzung der Ausrüstung bewährt. In der Testphase habe oft schon die An-drohung des Tasers zu einer Deeskalation geführt.

Die Einführung der Taser in Wiesbaden könnte zu mehr Sicherheit der städtischen Mitarbeiter führen, weil zahlreiche Konflikte nach den Erfahrungen in der Testphase erst gar nicht entstünden, heißt es in dem Schreiben der Wiesbadener Christdemokraten weiter. „Die betroffenen Kollegen von der Stadtpolizei würden eine Einführung der Taser im Übrigen begrüßen.“

Vor der Einführung sollen die Mitarbeiter sorgfältig ausgebildet werden. Zudem bedürfe es klarer Regeln, wann der Taser eingesetzt werden darf. CDU-Fraktionsvorsitzender Bernhard Lorenz will die Taser wieder zum Thema machen. Nach der Erklärung des Innenministeriums werde die Fraktion fordern, dass der Magistrat eine mögliche Ausstattung der Stadtpolizei mit diesen Geräten prüft, kündigt er an.

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