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Wiesbaden Paketfahrer sind ein Problem

Ernüchternde Bilanz der Sicherheitswoche: Viele sichern ihr Ladung nicht vorschriftsmäßig oder überschreiten das zulässige Gesamtgewicht.

Mehr als 170 Verwarnungen hat es während der diesjährigen Sicherheitswoche zwischen dem 16. und 20. April gegeben. Für Bürgermeister Oliver Franz (CDU) laut Mitteilung aus dem Rathaus ein Beleg dafür, wie wichtig Kontrollen von Lastwagen und Kleintransportern in der Stadt sind.

Im Fokus hätten Verstöße wie Fahrzeugmängel, mangelnde Ladungssicherung, Nichteinhaltung von Vorschriften zur Beförderung von Gefahrgütern sowie Verstöße bei Lenk- und Ruhezeiten gestanden. Insgesamt seien mehr als 250 Fahrzeuge kontrolliert worden. Dabei wurden 174 Verwarnungen ausgesprochen.

In sieben Fällen sei es zu Anzeigen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, abgefahrener Reifen oder fehlender Umweltplaketten gekommen. Außerdem seien 29 Arbeitnehmer bei 23 Arbeitgebern überprüft worden. Dabei habe sich ein Verdacht auf Scheinselbstständigkeit ergeben. Am häufigsten hätten die Kontrolleure unzureichende Ladungssicherung moniert. Insbesondere die Paketdienste würden da zu einem zunehmenden Problem, so der Ordnungsdezernent. Ebenso bei der Einhaltung des zulässigen Gesamtgewichts. „Ich appelliere an die Paketdienste und ihre Beschäftigten, die Sicherheit im Straßenverkehr nicht dem Zeitdruck zu opfern. Wir werden auf jeden Fall weiter kontrollieren.“

Es habe neun Kontrollpunkte gegeben. Beteiligt waren neben Stadtpolizei und Umweltamt auch die Polizei, ein Gutachter des TÜV, je ein Mitarbeiter der Abteilung Arbeitsschutz und Umwelt des Regierungspräsidiums und der Berufsgenossenschaft Abteilung Verkehr sowie ein Sachverständiger für Gefahrgut und Ladungssicherung. Die Sicherheitswoche solle auch im kommenden Jahr wieder stattfinden. jo

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