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Wiesbaden Nudelchallenge für die Tafel

Die „Icebucket-Challenge“ war gestern. Heute gibt es die „Nudelchallenge“ zugunsten der Tafel, die in vielen deutschen Städten Lebensmittel an bedürftige Menschen verteilt.Finanzminister Thomas Schäfer nimmt die Herausforderung an.

Erinnern Sie sich noch an den vergangenen Sommer, als sich Hinz und Kunz Eiswasser übergekippt und die verwackelten Handyvideos in Social Media breitgetreten haben? Eigentlich war das so, dass man entweder Eiswasser ertragen oder für den guten Zweck spenden musste. Medienprofis und Aufmerksamkeitsjunkies haben natürlich beides gemacht.

Nun, die „Icebucket-Challenge“ war gestern. Heute gibt es die „Nudelchallenge“ zugunsten der Tafel, die in vielen deutschen Städten Lebensmittel an bedürftige Menschen verteilt. Häufig sind aber haltbare Lebensmittel bei der Tafel knapp, da bevorzugt verderbliche Lebensmittel gespendet werden.

Aus diesem Grund wurde die „Nudelchallenge“ ins Leben gerufen: Eine Aktion, bei der die Bürger haltbare Lebensmittel spenden und ihr Umfeld in den sozialen Netzwerken herausfordern können, sich ebenfalls zu beteiligen. „Ich wurde gleich zweifach nominiert, an der Nudelchallenge teilzunehmen – Ehrensache, dass ich dabei mitmache“, sagt Hessens Finanzminister Thomas Schäfer (CDU).

Der Finanzminister war von Rita Vaupel, der Ersten Vorsitzenden der Marburger Tafel, sowie dem Bundestagsabgeordneten Stefan Heck (CDU) zur Nudelchallenge herausgefordert worden. „In unserem Haus hat sich durch den Aufruf zur Nudelchallenge eine große Spendenbereitschaft entwickelt: Ich finde es toll, wie viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Lebensmittel für die Tafel bereitgestellt haben“, berichtet Schäfer.

Davon soll auch die Wiesbadener Tafel profitieren. „Gerne möchte ich die Nudelchallenge zum Anlass nehmen, den vielen ehrenamtlichen Helfern der Tafel herzlich zu danken“, betonte der Finanzminister. Ohne ihren engagierten Einsatz sei es nicht möglich, die überzähligen Lebensmittel zeitnah an die Menschen zu verteilen, die auf Unterstützung angewiesen sind.

„Das ist eine große logistische Leistung. Die Arbeit trägt ganz praktisch dazu bei, die Lebenssituation bedürftiger Menschen zu verbessern und die Lebensmittelverschwendung zu reduzieren“, sagte der Minister an die Mitarbeiter der Wiesbadener Tafel gewandt.

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