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Wiesbaden Neues Hotel am Bahnhof

Haus mit 200 Zimmern entsteht. Zusützlich sind bis zu 50 Quadratmeter große Mikrowohnungen geplant.

In der Klingholzstraße in Wiesbaden, in unmittelbarere Nähe des Hauptbahnhofs, entsteht ein Intercity-Hotel mit rund 200 Zimmern, teilt Projektentwickler GBI mit.

Die GBI AG hat von der Deutschen Bahn Grundstücke in fünf Städten gekauft. Neben Wiesbaden sind das Mainz, Heidelberg, Bonn und Bielefeld. An den Standorten entstehen in Kooperation mit der Deutschen Hospitality, ehemals Steigerberger Hotel Group, Hotels der Marken Intercity und Jaz in the City.

Die Arbeiten in Wiesbaden werden im Frühjahr 2018 beginnen, die Fertigstellung ist zum Jahreswechsel 2019/2020 geplant. Neben dem Hotel sollen auf dem Areal auch Mikrowohnungen gebaut werden. Wiesbaden ist deutschlandweit der erste Standort für die flächenoptimierten, bis zu 50 Quadratmeter großen Wohnungen, die in der Mehrzahl vermietet werden sollen. Smartments Living heißt diese neue Marke des Projektentwicklers GIB.

Demnächst werden Workshops stattfinden, in denen Vertreter des Denkmalamtes der Stadt, des Gestaltungsbeirats, des Projektentwicklers und der Hotelgruppe gemeinsam Details zur Gestaltung des Areals und der Gebäude besprechen werden, kündigte GBI an.

„Die Fassadengestaltung der neuen Gebäude ist bei solchen Bauten in Bahnhofsnähe extrem wichtig“, sagt GBI-Vorstand Clemens Jung. Deshalb werde man intensiv mit Politik und Verwaltung zusammenarbeiten. „Diese Flächen sind Eingangstore der Städte für alle, die mit der Bahn anreisen.“ Eine Studie der Industrie- und Handelskammer (IHK) Wiesbaden war vor zwei Jahren zu dem Ergebnis gekommen, dass die Landeshauptstadt noch Bedarf an einem weiteren Hotel hat. Das beauftragte Beratungsunternehmen empfahl damals ein Haus mit 300 bis 600 Betten in der Kategorie drei bis vier Sterne. Das neue Intercity-Hotel wird Zimmer in dieser Kategorie offerieren.

Der Hotel- und Gastronomieverband Dehoga Hessen begrüßt den Bau des Intercity- und weiterer Hotels in der Mainzer Straße (Best Western) und am Kureck. Während der Planungen des Rhein-Main-Congress-Centrums habe sich der Verband fordernd zu Wort gemeldet, sagt Hauptgeschäftsführer Julius Wagner. Der Ausbau der Übernachtungskapazitäten sei auch für die bestehende Hotelerie wichtig, um künftig Messen und Kongresse in die Stadt zu holen.

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