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Wiesbaden Neuer Taubenschlag eröffnet

Das Ordnungsamt will die Taubenpopulation weiter reduzieren. Darum gibt es einen neuen Taubenschlag.

Taubenfütterung
Die Wiesbadener Bürger sollen Tauben nicht füttern, sagt die Stadt. Foto: Rolf Oeser

Das Ordnungsamt hat einen weiteren Taubenschlag eröffnet. Er befindet sich in unmittelbarer Nähe der neuen Innenstadtwache auf dem Dach des Mauritiusparkhauses und bietet Platz für rund 200 Tauben. Für den neuen Standort, der das städtische Konzept von bisher vier bestehenden Taubenhäusern ergänzt, wurden rund 5000 Euro investiert.

Dringend benötigt wurde dieser weitere Taubenschlag nach Angaben der Stadt vor allem, nachdem die Deutsche Bahn im vergangenen Jahr den Taubenschlag im Bahnhof geschlossen hatte. „Zur Reduzierung der Tauben sind Taubenschläge ein Muss“, zeigt sich Bürgermeister Oliver Franz (CDU) überzeugt.

Man orientiere sich am Augsburger Modell, das schon in vielen Städten erfolgreich angewandt werde. Im Jahr 2017 wurden so 2481 Taubeneier gegen Gipsattrappen ausgetauscht. „Wir reden hier von fast 2500 geschlüpften Tauben weniger“, erklärt Franz. In der Nähe von Taubenhäusern reduziere sich die Population der Tiere.

Von 2014 bis heute wurden durchschnittlich rund 30 Prozent weniger Tiere gezählt. Taubenhäuser brauchen allerdings längere Zeit, um von den Tieren akzeptiert zu werden. Stadttauben verlassen ungern angestammte Brutplätze und müssen deshalb mit Futter in die Taubenhäuser gelockt. Daher sei es wichtig, dass das geltende Fütterungsverbot von der Bevölkerung eingehalten wird. 

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