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Wiesbaden Nahverkehr Verschnupfte Busfahrer

Wiesbadener Politiker sehen hohen Krankenstand unter den Busfahrern als Folge von Missmanagement in der Geschäftsführung von Eswe und Wibus. Dabei wurde seit Monaten versichert, dass daran gearbeitet würde, die hohe Arbeitsbelastugn der Fahrer zu senken.

Wegen eines hohen Krankenstands unter den Busfahrern kam es in Wiesbaden zu Ausfällen und Verspätungen. (Symbolbild) Foto: Michael Schick

Wiesbadener Politiker sehen hohen Krankenstand unter den Busfahrern als Folge von Missmanagement in der Geschäftsführung von Eswe und Wibus. Dabei wurde seit Monaten versichert, dass daran gearbeitet würde, die hohe Arbeitsbelastugn der Fahrer zu senken.

Wenn sich 110 von rund 565 bei Eswe und Wibus beschäftigten Busfahrern auf einmal krank melden, dann bricht die Struktur zusammen. Das merken die Wiesbadener gerade, wenn sie den öffentlichen Personennahverkehr nutzen wollen. Jetzt fordert der verkehrspolitische Sprecher der CDU im Rathaus, Hans-Martin Kessler, die Unternehmensführung dazu auf, über Zeitarbeit für Abhilfe zu sorgen. Hier seien sich CDU und der Koalitionspartner SPD einig.

Dass es überhaupt so weit kommen konnte, lastet Kessler der Geschäftsführung an: Der überdurchschnittlich hohe Krankenstand sei der Geschäftsführung längst bekannt, Geschäftsführer Uwe Cramer habe über Monate zugesichert, daran zu arbeiten. Cramer habe damit sogar nicht genehmigte Sonderzahlungen an die Eswe-Busfahrer in Höhe von rund 140.000 Euro begründet. Michael von Poser (Bürgerliste Wiesbaden) fordert Oberbürgermeister Sven Gerich (SPD) auf, Verkehrsdezernentin Sigrid Möricke (SPD) ihrer Aufgaben zu entheben. „Es ist der Punkt gekommen, wo der OB zumindest interimsmäßig die Zuständigkeit selbst wahrnehmen sollte“.

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