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Wiesbaden Lehren aus dem Hitze-Sommer

Das Umweltamt erarbeitet einen Bericht zum Zustand der Fließgewässer. Die Analyse soll auch als Anleitung für die Stadtentwicklung dienen, um künftig besser auf Wetterphänomene vorbereitet zu sein.

Der Zustand der Fließgewässer im Stadtgebiet von Wiesbaden wird Thema in einer der nächsten Sitzungen des Umweltausschusses sein, teilt die SPD-Rathausfraktion mit. CDU, SPD und Grüne hatten einen entsprechenden Antrag im Umweltausschuss gestellt, der in der jüngsten Sitzung einstimmig angenommen wurde.

Zur Begründung hieß es, nach der langen Trocken- und Hitzephase hätten sich Berichte über eine kritische Wassertemperatur, die knapp unter der als problematisch geltenden Marke von 28 Grad Celsius liege, und über einen niedrigen Sauerstoffgehalt der Gewässer gehäuft.

In anderen Orten seien Feuerwehren und Technisches Hilfswerk zu Umwälzaktionen ausgerückt, um ein massenhaftes Fischsterben zu verhindern.

Das Umweltamt wird einen umfassenden Bericht vorbereiten, der sich auch mit der Situation im Schiersteiner Hafen auseinandersetzen wird.

Der umweltpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Gerhard Uebersohn, sagt, die Expertise des Umweltamtes könne bei politischen Beratungen helfen – vor allem, wenn es darum gehe, wie künftig bei der Stadtplanung mit dem Thema umgegangen werde. Uebersohn ist auch Mitglied des Ausschusses für Planung, Bau und Verkehr. Er möchte auf Grundlage der Informationen mit den Kooperationspartner darüber sprechen, ob es bei der Stadtplanung Möglichkeiten gibt, auf extreme Wetterphänomene besser vorbereitet zu sein. „Ich bin optimistisch, dass wir kluge Handlungsempfehlungen bekommen werden. Temperatur und Wassermenge in unseren Gewässern werden auch in Zukunft häufiger Thema sein“, sagt der Umweltpolitiker.

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