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Wiesbaden Kulturtage Aller guten Dinge

Zum dritten Mal feiert Wiesbaden die Alternativen Kulturtage.

Kultur ist nicht immer Museum, Kultur ist nicht immer Timberlake und Kultur ist auch nicht immer nur deutsche Leberwurst. Deshalb feiert Wiesbaden von Donnerstag, 22. Mai, bis Montag, 26. Mai, die dritten Alternativen Kulturtage.

Ausgeheckt haben das Festival, das sich von „K“ wie „Kaffeetrinken“ bis „K“ wie „Konzert“ aller bekannten Kulturtechniken bedient, die Akteure der linken und alternativen Szenen in Wiesbaden: Dabei sind in diesem Jahr das Café Klatsch, der Kulturverein Sabot, der Diskurs-Ort „Fragmente“, die basisdemokratische Druckerei „Kollektiv Gegendruck“, der Flüchtlingsrat Wiesbaden, der Arbeitskreis Umwelt Wiesbaden sowie der Infoladen Linker Projekte.

Gemeinsam haben die Ehrenamtlichen ein Programm auf die Beine gestellt, das getrost als „bunt“ bezeichnet werden kann. Den Auftakt bildet am Donnerstag von 19 Uhr an der etwa halbstündige Film „Leben verboten“, der im Flüchtlingsrat, Blücherstraße 32, gezeigt wird. Der Film gibt einen Einblick in das Leben von Flüchtlingen in Deutschland und ist Basis für das anschließende Gespräch über Lebensbedingungen von Menschen im Asylverfahren.

Hoffest im Infoladen

Höhepunkt der Kulturtage ist das Hoffest im Infoladen, Werderstraße 8. Am Samstag, 24. Mai, wird hier von 16 Uhr an gefeiert. Neben der politischen Information an diversen Ständen gibt es eine „Schnippelparty“. Dahinter verbirgt sich gemeinsames Kochen mit gerettetem Gemüse. Ein Fanal gegen den Wegwerf-Wahn. Thematisch dazu passend werden in der Lounge kurze Dokumentarfilme gezeigt.

Wild wird’s dann am Abend, wenn von 18.30 Uhr an das „Trio Terz“ mit Klezmer und Folklore aus Ost-Europa und der anarchistische Liedermacher „Yok“ auftreten. Und von 22 Uhr an steht die Bühne jedem offen, der ein Instrument halten kann.

Ihren Abschluss finden die Kulturtage schließlich am Montag von 19.30 Uhr an in den Fragmenten mit dem Film „Die Schock-Strategie – Der Aufstieg des Katastrophen-Kapitalismus“. Der Film zeigt, wie Schocks wirtschaftlicher oder militärischer Art und Naturkatastrophen dazu genutzt werden, Privatisierungen durchzusetzen.

Die Kulturtage haben aber noch mehr zu bieten: Es wird literarisch und lecker, theatralisch und tanzwütig. Das gesamte Programm findet sich im Netz auf: akwi.blogsport.de

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