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Wiesbaden Knapp am Rekord vorbei

Die Geburtenzahl liegt in Wiesbaden weiter auf hohem Niveau. Wie fast in jedem Jahr wurden mehr Jungen als Mädchen geboren.

Die Geburtenzahl bleibt in Wiesbaden auf einem hohen Niveau. Das Amt für Statistik und Stadtforschung der Landeshauptstadt ermittelte für das Jahr 2017 genau 3217 Neugeborene von Wiesbadener Müttern. Damit werde der Geburtenrekord des Vorjahres von 3239 nur geringfügig verfehlt, heißt es in einer Mitteilung der Stadtverwaltung.

Seit den letzten Eingemeindungen im Jahr 1977 sei das die zweithöchste Zahl von Neugeborenen in einem Jahr.

Wie fast in jedem Jahr wurden mehr Jungen als Mädchen geboren (1647 zu 1570). 58,3 Prozent (1876) der Babys hatten einen Migrationshintergrund – der höchste Wert in der gesamten Vergangenheit.

Das durchschnittliche Alter der Mutter stieg weiterhin an. 29 Prozent der Neugeborenen hatten im vergangenen Jahr eine Mutter, die 35 Jahre oder älter ist. Vor 20 Jahren betrug dieser Anteil noch 16,8 Prozent und vor 40 Jahren 7,8 Prozent.

In 1658 Fällen war das Neugeborene das erste Kind der Mutter, in 1047 Fällen das zweite Kind. Der Anteil der unverheirateten Mütter liegt aktuell bei 31,4 Prozent. Im Jahr 1997 betrug dieser Anteil noch 17,2 Prozent, im Jahr 1977 noch 9 Prozent.

Trotz der hohen Zahl von Neugeborenen ist die zusammengefasste Geburtenziffer mit berechneten 1,597 Geburten im Leben einer Frau (Vorjahr 1,601) immer noch deutlich geringer als es für eine stabile Altersstruktur der Bevölkerung notwendig wäre. Lediglich bei den ausländischen Frauen wird mit 2,026 dieser Wert erreicht. Den 3217 Neugeborenen stehen im Jahr 2017 2880 Sterbefälle gegenüber, sodass sich ein Geburtenüberschuss von plus 337 ergibt. 

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