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Wiesbaden Geld für mehr Grün

Konzept der Stadt erhält 779 000 Euro. Eine Idee: Unterirdische Bäche sollen ans Licht.

Wiesbaden erhält 779 000 Euro Fördergeld aus dem Bund-Länder-Programm „Zukunft Stadtgrün“ für den Ausbau seiner Grünanlagen. An Ideen, wie das Stadtklima verbessert und die Aufenthaltsqualität auf den Plätzen und den großen Alleen verbessert werden kann, mangelt es in den zuständigen Ämtern und bei der Stadtentwicklungsgesellschaft SEG nicht.

Die Wunschliste ist lang. Auch deswegen hofft man, dass aus dem erstmals aufgelegten Fördertopf ein ständiges Programm wird, für das man sich stets neu bewerben kann.

Doch zuallererst muss ein Entwicklungskonzept fürs Stadtgebiet her, die vielen Ideen müssen in ein Gesamtpaket mit Prioritätenliste gepackt werden. Ein Jahr hat die Stadt dafür Zeit. Ganz oben wird wohl das Ansinnen stehen, unterirdische Bäche an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet ans Licht zu holen. Möglich, dass damit am Sedanplatz begonnen wird. Eine noch zu bildende Projektgruppe wird darüber entscheiden, sagt Olaf Rosenow, Leiter Stadterneuerung bei der SEG.

Weitere Ideen seien, die Salzbachroute entlang der Mainzer Straße weiter aufzuwerten, auch, indem Anwohner durch kleinere Zuschüsse oder kostenfreie Beratung durch einen Landschaftsplaner dazu ermutigt werden, für mehr Grün auf ihren Grundstücken zu sorgen.

In die Entwicklung des Konzeptes soll laut Rosenow auch ein externes Büro eingebunden werden.

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