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Wiesbaden Die Stadt als Krimi-Inspiration

Gereon-Rath-Erfinder Volker Kutscher schreibt in Wiesbaden

Volker Kutscher wird mit dem Krimistipendium der Landeshauptstadt Wiesbaden ausgezeichnet. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, wird der renommierte und bekannte Krimiautor im März 2018 vier Wochen lang in Wiesbaden leben und arbeiten, einen von seinem Aufenthalt inspirierten Kurzkrimi schreiben und in der Jury des Deutschen Fernsehkrimifestivals mitwirken.

Das mit 4000 Euro dotierte Krimistipendium wird im kommenden Jahr zum zehnten Mal vergeben. „Volker Kutscher versteht es wie kaum ein anderer Krimiautor, historische Fakten und Literatur auf spannende Weise miteinander zu verbinden“, sagt Kulturdezernent Axel Imholz (SPD).

In seinen Kriminalromanen beschreibe er auf eindrückliche Weise das Lebensgefühl der späten 1920er und 30er Jahre – einer von Emanzipation, Freiheit, Wirtschaftskrise und politischen Unruhen geprägten Epoche, die in den Nationalsozialismus mündete.

Kürzlich startete die Serie „Babylon Berlin“ nach den Romanen von Volker Kutscher und unter der Regie von Tom Tykwer. Vor diesem Hintergrund sei es eine besondere Freude, Volker Kutscher in Wiesbaden beim spartenübergreifenden Festival „KrimiMärz“ zu Gast zu haben, sagt Imholz. diu

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