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Wiesbaden Beschwerden über Lärm

Nach fünf Open-Air-Konzerten am Schlachthof beklagen sich einige Anwohner. Die Grünen weisen die Beschwerden zurück.

Nach mehreren Open-Air-Veranstaltungen auf dem Schlachthof-Gelände in Wiesbaden gibt es Beschwerden von Anwohnern. Wie der Wiesbadener Kurier berichtet, seien bereits Schreiben bei der Stadtverwaltung eingegangen. Die Grünen reagieren mit Unverständnis.

„Dass der Schlachthof nach der leidigen Diskussion um Folklore immer noch keine Ruhe vor Beschwerden Einzelner hat, ist wirklich schade“, sagt Dorothea Angor, kulturpolitische Sprecherin der Grünen-Rathausfraktion laut Mitteilung. „Rücksichtnahme ist keine Einbahnstraße.“ Der Schlachthof habe als Veranstalter die Interessen der Anwohner berücksichtigt. Beispielsweise sei die Lautstärke angepasst worden und die Konzerte seien gegen 22 Uhr beendet worden. Zudem sei die Zahl der Veranstaltungen auf fünf beschränkt gewesen. „Das ist zumutbar.“

Auch vor Gericht und in politischen Gremien sei ausgiebig diskutiert worden – mit dem Ergebnis, dass es den Veranstaltern auf dem Gelände des Kulturparks gestattet sei, an bis zu 18 Tagen im Jahr laute Veranstaltungen zu organisieren. „Wir haben mit dieser Regelung einen guten gesellschaftlichen Kompromiss. Auch Open Air Konzerte am Schlachthof gehören – zum Glück – endlich wieder zum urbanen Leben in Wiesbaden dazu.“ Zu den Veranstaltungen reisten Besucher auch aus anderen Städten an.

In Wiesbaden hatte es auch früher unter anderem nach den Folklore-Festivals – Beschwerden wegen Lärm gegeben. Ein Nachtbürgermeister soll zukünftig zwischen Veranstaltern, Anwohnern und Stadt vermitteln. 

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