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Wiesbaden AfD stellt Liste zur Kommunalwahl auf

Die Ortsgruppe der „Alternative für Deutschland“ wählt 30 Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahl im kommenden Jahr. Spitzenkandidaten ist Dr. Eckhard Müller (68), ein Diplom-Volkswirt.

In einer westdeutschen Großstadt wie Wiesbaden kommen räudige Sprüche von Rechtsaußen nicht gut an. Das wissen auch die Mitglieder der hiesigen Ortsgruppe der „Alternative für Deutschland“ (AfD), die am Sonntag ihre Kandidaten-Liste für die anstehende Kommunalwahl aufgestellt haben.

Die Wiesbadener AfD distanziert sich laut Pressesprecher und Schatzmeister, Robert Lambrou, ausdrücklich von rechtsextremen Gruppen. Eine frühere Mitgliedschaft in NPD oder DVU sei mit einer AfD-Mitgliedschaft nicht vereinbar. Republikaner, so Lambrou, würden einer Einzelfall-Prüfung unterzogen.

Lambrou benennt auf Nachfrage die Hilfe für „echte Flüchtlinge“ (in Unterscheidung zu vermeintlichen Wirtschaftsflüchtlingen) als zentrales Thema, die aber „nicht zu Lasten der Wiesbadener Wohnbevölkerung gehen“ dürfe.

Von den 62 Wiesbadener AfD-Mitgliedern waren 15 zur Wahl erschienen, das nötige Quorum war gewahrt. In den Kommunalwahlkampf zieht die AfD mit ihrem Spitzenkandidaten Dr. Eckhard Müller (68), Diplom-Volkswirt, auf dem zweiten Platz folgt Robert Lambrou (48), Diplom-Kaufmann, auf der Drei findet sich Michael Obergfell (56), Unternehmensberater, auf der Vier liegt Dimitri Schulz (28), Bachelor of Science Maschinenbau, und auf Listenplatz Fünf Peter Schulz (57), Kraftfahrer. Insgesamt befinden sich auf der Kandidatenliste laut AfD 30 Personen; die erste Frau rangiert auf dem zwölften Listenplatz.

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