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Verein IFB Hospiz bekommt Geld vom Staat

Die Arbeit des Wiesbadener Vereins IFB ist in Afrika anerkannt / Mitarbeiter pflegen behinderte Kinder

18.07.2012 21:29

Die Finanzierung seines Kinderhospizes in Klipriver in Südafrika ist langfristig gesichert. Das teilt der Wiesbadener Verein IFB Inklusion durch Förderung und Betreuung, der das Hospiz „Löwenmut“ aufgebaut hat, mit.

Bereits im Februar war Löwenmut eingeweiht worden. Der Verein, der seit 2009 als gemeinnützige Organisation in Südafrika anerkannt ist, kämpfte sei Langem um die Zulassung als Non-Profit-Organisation, die Voraussetzung für die finanzielle Unterstützung seitens des Staates. Jetzt wurde ihr die Zulassung rückwirkend zum 1. April dieses Jahres erteilt. Nach Angaben des Vereins benötigt Löwenmut pro Monat zur Betreuung und Förderung der Kinder 15000 Euro. Rund 40 Prozent der Kosten übernimmt der südafrikanische Staat. Den Rest steuern Spender bei.

Löwenmut besteht seit September 2011 und bietet Platz für 21 Kinder. Derzeit leben dort 18 zum Teil schwerstbehinderte Mädchen und Jungen. Sie werden von zwölf Mitarbeitern rund um die Uhr an sieben Tagen die Woche betreut. IFB setzt sich seit 1959 für Menschen mit Behinderung ein und beschäftigt über 800 Mitarbeiter in mehr als 40 Einrichtungen in Wiesbaden, im Rheingau-Taunus-Kreis, im Main-Taunus-Kreis, in Leipzig und Klipriver. (uf.)

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